Grönland: USA soll in Grönland-Abkommen Mitbestimmungsrecht eingeräumt werden

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Eine künftige Vereinbarung zu Grönland könnte den Einfluss der USA stärken. Sie sollen ein Mitbestimmungsrecht erhalten, wenn Länder in Grönland investieren wollen.

22. Januar 2026, 10:44 Uhr Quelle: DIE ZEIT, dpa,

 Ein künftiges Mitbestimmungsrecht der USA bei Investitionen soll eine Einflussnahm von Russland und China verhindern.
Blick auf Grönlands Hauptstadt Nuuk: Ein künftiges Mitbestimmungsrecht der USA bei Investitionen soll eine Einflussnahm von Russland und China verhindern. © Jonathan Nackstrand/​AFP/​Getty Images

Donald Trump hat mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte offenbar ein Rahmenabkommen zu einer künftigen Vereinbarung zu Grönland erarbeitet. Das teilte der US-Präsident mit. Genaue Details sind noch nicht bekannt. Ein Nato-Sprecher sagte, die Verbündeten planten, gemeinsam daran zu arbeiten, die Sicherheit der Arktis zu gewähren. Mehrere Punkte, so erfuhr die ZEIT aus Teilnehmerkreisen, sollen abgesprochen worden sein: 

  • Die für den 1. Februar geplanten Zölle gegen acht europäische Länder, darunter Deutschland, sollen nicht erhoben werden, schrieb Trump auf seiner eigenen Online-Plattform.
  • Das existierende Stationierungsabkommen für US-Truppen zwischen den USA und Dänemark aus dem Jahr 1951 soll überarbeitet und an Trumps Forderung, Grönland in einen US-Raketenabwehrschirm aufzunehmen, angepasst werden.
  • Den USA soll ein Mitbestimmungsrecht zugesichert werden, wenn Länder in Grönland investieren und Rohstoffe explorieren wollen. Das soll ein entsprechendes Vorgehen von China und Russland verhindern. 

Einzelheiten zu dem Rahmenabkommen würden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben, sagte Trump dem US-Sender CNBC. 

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