Geübt wird eine lebensbedrohliche Einsatzlage nach einem fiktiven Anschlag auf eine militärische Liegenschaft, wie das Innenministerium informierte . Demnach trainieren Polizeikräfte zusammen mit Spezialeinheiten und Feldjägern der Bundeswehr, sowie Maßnahmen zur Drohnenabwehr – insgesamt sind 300 Kräfte im Übungseinsatz.
Im Rahmen der bundesweiten Übung »Getex 2026« trainieren Polizeien der Länder und des Bundes gemeinsam mit der Bundeswehr das Zusammenwirken bei terroristischen Bedrohungslagen. Bei »Getex 2026« trainieren Polizei, Bundeswehr und weitere Behörden gemeinsam den Umgang mit komplexen terroristischen Bedrohungslagen. Die Abkürzung Getex steht für »Gemeinsame Terrorismusabwehr-Exercise«.
Dabei kommen Waffen und Übungsmunition zum Einsatz, weshalb es im Umfeld der Kaserne zu hörbaren Schüssen kommen kann. Eine Gefahr für die Bevölkerung besteht nach Angaben der Polizei jedoch nicht. Im Außenbereich der Kaserne sind verstärkt Polizeikräfte im Einsatz, die auch als Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung stehen.
Weitere Übungen in Schleswig-Holstein und Bayern
Auch Schleswig-Holstein ist diese Woche Schauplatz einer Sicherheitsübung. Ziel der Übung ist laut Landespolizei Schleswig-Holstein, Abläufe und Zusammenarbeit im Ernstfall zu verbessern.
In Dachau in Bayern finden weitere Übungen von »Getex 2026« statt. Bei der gemeinsamen Terrorabwehrübung der bayerischen Polizei und der Bundeswehr sind laut bayerischem Innenministerium rund 150 Polizeieinsatzkräfte, 25 Feldjäger und 20 Kräfte der Berufsfeuerwehr München im Einsatz. Sie üben demnach die Zusammenarbeit an einem komplexen Anschlagsszenario zum Thema Sabotage. Die Übung findet auf dem Gelände der Polizei statt, die Bevölkerung werde daher nicht beeinträchtigt.
Im Oktober wurde es bei einer Übung der Bundeswehr in Oberbayern chaotisch: Feldjäger und zivile Einsatzkräfte haben in Erding eine Großübung gemacht. Weil offenbar nicht alle informiert waren, wurde die Polizei wegen eines bewaffneten Mannes gerufen. Sie rückte aus, schoss auf den Verdächtigen – und traf einen Bundeswehrsoldaten.

vor 1 Stunde
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