Donald Trump, US-Präsident
»Sehen Sie den Mann dort? Wissen Sie, wer das ist?«
»Churchill. Winston Churchill.«
Donald Trump, US-Präsident
»Der verstorbene, große Winston Churchill. Barack Hussein Obama wollte seine Büste nicht in diesem Büro haben, wussten Sie das? Barack Hussein Obama hat diese Büste zurück nach England geschickt. Er wollte sie nicht. Und als ich kam, wurde ich gefragt, ob ich sie haben wolle. Ich sagte: »Natürlich will ich sie.« Und ich habe sie genau dort hingestellt, Winston Churchill. Und, wissen Sie, leider ist Keir [Starmer] nicht Winston Churchill.«
Dieser rhetorische Seitenhieb geht gegen den britischen Premierminister. Trump ist offenbar nicht so ganz zufrieden mit Starmer. Der US-Präsident sieht sich in Sachen Irankrieg im Stich gelassen.
Donald Trump, US-Präsident
»Er hat uns nicht unterstützt, und ich halte das für einen großen Fehler, wissen Sie. Ich war enttäuscht, denn Keir war bereit, nach unserem Sieg zwei Flugzeugträger zu entsenden. Im Grunde besteht jetzt keine Bedrohung mehr für diese Flugzeugträger. Und ich sagte: »Nein, nein, wir wollen, dass solche Dinge vor dem Krieg geschickt werden, nicht nachdem der Krieg gewonnen ist.« Also, ja, ich bin von Keir enttäuscht. Ich mag ihn. Ich halte ihn für einen netten Mann, aber ich bin enttäuscht.«
Der Krieg ist übrigens weder vorbei noch gewonnen. Das kratzt natürlich nicht am Selbstbewusstsein des US-Präsidenten. Oder vielleicht gerade so sehr, dass er sich selbst – wieder einmal – über andere Stellen muss?
»Die irische Präsidentin hat gesagt, Ihr Krieg gegen Iran sei illegal. Er sei ein Verstoß gegen das Völkerrecht.«
Donald Trump, US-Präsident
»Wer hat das gesagt?«
»Die irische Präsidentin.«
Donald Trump, US-Präsident
»Hören Sie, er kann sich glücklich schätzen, dass es mich gibt. Mehr kann ich dazu nicht sagen.«
Und die Reaktion beim irischen Premierminister? Naja.
Achso: Der irische Regierungschef war zu St. Patricks Day-Feierlichkeiten auf Staatsbesuch in den USA.
Donald Trump, US-Präsident
»An diesem besonderen Tag versammeln wir uns hier, um eine unglaubliche Freundschaft zwischen Irland und jenem wunderbaren Land zu feiern, das wir die Vereinigten Staaten nennen. Wir nennen es Amerika. Es gibt viele schöne Namen dafür, aber es ist ein großartiger Ort, und ihm geht es wirklich gut. Uns ging es noch nie besser.«
Am Ende gibt es auch noch ein Geschenk. Etwas Klee im Topf. Na dann: viel Glück, Mr. Trump.

vor 2 Stunden
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