Venezuela gewinnt in einem politisch aufgeladenen Baseballfinale gegen die USA. Die venezolanische Übergangspräsidentin erklärt den Tag zum nationalen Feiertag.
Aktualisiert am 18. März 2026, 10:21 Uhr Quelle: DIE ZEIT, dpa, SID, ngo
Venezuela ist nach dem politisch aufgeladenen Finale der World Baseball Classic gegen die USA erstmals Weltmeister. In Miami setzten sich die Südamerikaner mit 3:2 gegen den Topfavoriten USA durch. Die venezolanische Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez rief daraufhin den 18. März zum nationalen Feiertag aus.
"Dieser Sieg ist ein Beweis für die Leidenschaft, das Talent und die Einheit, die uns Venezolaner auszeichnen. Eine Errungenschaft, die für immer im Herzen unserer Nation weiterleben wird", sagte Rodríguez nach dem Spiel. Nur Beschäftigte in systemrelevanten Berufen müssen an diesem Tag arbeiten.
Trump provozierte Venezuela vor Baseballfinale
Das Duell war unter anderem wegen der politischen Lage brisant. Anfang des Jahres hatte das US-Militär den autoritären venezolanischen Staatschef Nicolás Maduro und seine Ehefrau entführt. Beide befinden sich inzwischen in New York. Dort soll ihnen wegen angeblicher Verwicklung ins internationale Drogengeschäft der Prozess gemacht werden.
Beim Einzug Venezuelas ins Finale hatte US-Präsident Donald Trump die politischen Spannungen aufgeheizt. Auf seiner Onlineplattform hatte Trump dem südamerikanischen Land gratuliert und geschrieben, dass Venezuela zuletzt viele gute Dinge passiert seien. Er implizierte, dass das südamerikanische Land der 51. Bundesstaat der USA werden könnte.

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