Swetlana Gannuschkina: "Der Sohn ist tot, und sie spaziert im Pelzmantel daher!"
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Swetlana Gannuschkina kämpft für Menschenrechte – und lebt in Russland. Ein Gespräch darüber, wie die russische Gesellschaft sich in den vier Kriegsjahren verändert hat.
Aus der
ZEIT Nr. 12/2026
Aktualisiert am 18. März 2026, 12:19 Uhr
Artikelzusammenfassung
Die russische Menschenrechtsaktivistin Swetlana Gannuschkina kämpft trotz Repressionen und Diffamierungen als ausländische Agentin weiter für ihre Organisation. Trotz Verbote und Einschränkungen erfährt sie auch Solidarität und Unterstützung aus der Bevölkerung. Die russische Gesellschaft ist gespalten und von Angst geprägt, während das Regime immer totalitärer agiert. Gannuschkina hofft auf Veränderung und ein Ende der Repressionen, auch wenn die Zukunft ungewiss bleibt. Trotz allem setzt sie sich für Menschenrechte und gegen den Krieg ein, auch wenn die Herausforderungen groß sind.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
Swetlana Gannuschkina: Auch ich gelte mittlerweile als ausländische Agentin. Ich muss Strafen zahlen. Ich fühle Druck. Aber zwei Dinge schützen mich.
ZEIT: Welche?
Gannuschkina: Zum einen mein Alter. Ich bin gerade 84 Jahre alt geworden. Ich glaube, es ist zu beschämend, eine einigermaßen bekannte Greisin einzusperren. Zum anderen hat mich bis zuletzt wohl auch geschützt, dass ich ein gutes Arbeitsverhältnis zu Tatjana Moskalkowa hatte.