In Syrien rücken die Regierungstruppen immer weiter in Gebiete vor, die von Kurdenmilizen kontrolliert werden. Die Milizen haben das Lager al-Hol aufgegeben.
20. Januar 2026, 15:16 Uhr Quelle: DIE ZEIT, dpa, kzi
Die von Kurdenmilizen angeführten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) ziehen nach eigenen Angaben von dem Lager al-Hol in Syrien ab. In dem Lager, das die SDF bisher kontrollierten, sind Tausende Angehörige von Kämpfern der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) untergebracht.
Zuvor hatten die SDF von schweren Gefechten mit den Truppen der syrischen Übergangsregierung rund um das Lager berichtet. Die Regierungstruppen rücken derzeit immer weiter in die kurdischen und bisher von den SDF kontrollierten Gebiete in Nord- und Ostsyrien vor. Sie wollen die bisher autonom verwalteten Gebiete unter ihre Kontrolle bringen. Die SDF zählten zu den wichtigsten Verbündeten des US-Militärs im Kampf gegen den IS in Syrien.
Al-Hol gilt seit Jahren als hochriskant. Vor allem Angehörige von IS-Kämpfern halten sich dort auf. Die kurdisch angeführten Milizen kontrollieren das Lager und ähnliche Gefängnisse im Nordosten Syriens.
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