Manche Menschen glauben, der beste Abwehrzauber gegen einen überraschenden Regenschauer sei die Mitnahme eines Regenschirms: eine Umkehrung der selbsterfüllenden Prophezeiung. Vielleicht verfuhr Amanda Seyfried, 40, Hollywoodschauspielerin, nach diesem Prinzip, als sie kürzlich dem Magazin »The New Yorker« sagte, ob sie einen Oscar gewinne oder nicht, sei ihr völlig schnuppe.
Wie aus der Pistole geschossen, antwortete sie auf die Frage, ob es wichtig für sie sei, die begehrte Statue überreicht zu bekommen: »Nein. Wissen Sie noch, wer vor zehn Jahren einen Oscar gewonnen hat?« Die Nominierungen seien allerdings karrierefördernd. Aber sie müsse sich nicht mehr beweisen.
Seyfried gilt als eine der möglichen Kandidatinnen für ihre Leistung in »The Testament of Ann Lee«. Es wäre natürlich toll, jetzt wieder eine Nominierung zu erhalten, sagte sie noch, aber es sei nicht nötig: »Die Langlebigkeit einer Schauspielkarriere lässt sich steuern. Dafür müssen bewusste Entscheidungen getroffen werden, Kunst und große kommerzielle Projekte, die Spaß machen und Geld bringen, gleichermaßen zu bedienen.«

vor 2 Stunden
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