Ryan Gosling ließ sich für neuen Sci-Fi-Film stundenlang einschließen

vor 1 Stunde 1

Hollywood-Star Ryan Gosling verbrachte einen Großteil seiner Arbeitszeit für seinen Film »Der Astronaut« ohne andere Menschen. Der »La La Land«-Star drehte viele Stunden allein am Set oder spielte an der Seite einer außerirdischen Kreatur, die seine Figur, Dr. Ryland Grace, Rocky tauft.

»Oft war ich stundenlang mit einem Ohrhörer am Set eingeschlossen«, so Gosling. »Die Regisseure sprachen mit mir über das Mikrofon und waren offen für neue Ideen.« Der experimentelle Prozess habe verhindert, dass der Film ein typischer Blockbuster werde. »Er wird nicht von seinem eigenen Umfang erdrückt.«

Am Donnerstag kommt »Der Astronaut« in die Kinos. Die weibliche Hauptrolle spielt die Deutsche Sandra Hüller, sie ist die Leiterin eines Raumfahrtprojektes, die den Wissenschaftler Ryland Grace (Gosling) ins All schickt. »Sie ist eine meiner liebsten Kolleginnen, mit denen ich je gearbeitet habe. Ich habe jede Sekunde genossen. Sie ist unglaublich talentiert, aber auch total lustig«, sagte Gosling gegenüber der »Bild«-Zeitung.

Das Science-Fiction-Drama basiert auf Andy Weirs Bestsellerroman »Project Hail Mary« und erzählt die Geschichte des zurückhaltenden Molekularbiologen Grace, der allein auf einem Raumschiff aus einem künstlichen Koma erwacht und sich langsam daran erinnert, dass er die letzte Hoffnung der Menschheit ist, die Sonne vor dem Erlöschen zu bewahren. Seine Mission nimmt eine unerwartete Wendung, als er eine ungewöhnliche Freundschaft mit einem außerirdischen Partner schließt.

Die Vorstellung, allein im All zu sein, finde er furchterregend, sagte Gosling. »Aber genau deshalb macht es so viel Spaß, so zu tun, als ob. Ich kann es gefahrlos tun.«

Goslings Engagement ging weit über die Hauptrolle hinaus. Weir, der auch den preisgekrönten Roman »Der Marsianer« schrieb, habe ihm das unveröffentlichte Manuskript zugeschickt und ihn ermutigt, nicht nur die Hauptrolle zu übernehmen, sondern das Projekt auch als Produzent mitzugestalten. »Noch nie hat mich ein Film so sehr gefordert, aber es hat sich noch nie so sehr gelohnt.«

Gesamten Artikel lesen