Miley Cyrus verwundert es nicht, dass sie zu Drogen gegriffen hat

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Zwischen 2006 und 2011 verkörperte sie die Figur, die global Mädchenträume wie keine andere befeuerte: Für die Walt Disney Company war Miley Cyrus fünf Jahre lang als Hannah Montana im Einsatz, ein Teeniecharakter, der zwischen Highschool-Trott und Musikkarriere heranwuchs.

Dabei wurde Cyrus selbst zu einem der kommerziell erfolgreichsten Popstars dieser Zeit. Ein Film, der während ihrer ausverkauften Arenatour 2007 entstand, entwickelte sich zur wohl erfolgreichsten Tourneedokumentation, die bis dahin zu sehen war. Taylor Swift war damals ja noch eine angehende Countrysängerin, die erst mal nicht im großen Popbiz Fuß zu fassen versuchte.

Zum 20-jährigen Hannah-Montana-Jubiläum gibt es nun bei Disney+ ein Special. Cyrus selbst nennt es ihr »Hannahversary«. Ein erster Teaser  ist gerade erschienen. Die Ex-Teenie-Künstlerin, die ihren Ruhm über provokante Inszenierungen und verwegene Imagekorrekturen bis in die Gegenwart retten konnte, tobt in dem Werbefilmchen im Studio gut gelaunt zwischen allerlei bunt und prall behängten Kleiderständern hin und her und gibt sich bestens gelaunt.

Während einer längeren Begegnung mit dem US-Branchenmagazin »Variety«  schaute Cyrus, 33, jetzt aber auch auf die unerfreulichen Seiten ihrer Teenagerkarriere zurück. Dazu zählen ihre vielgestaltigen Erlebnisse mit Suchtstoffen: »Es ist nicht überraschend, dass ich meine Erfahrungen mit Drogen und Alkohol gemacht habe«, sagte sie im »Variety«-Gespräch. »Ich war es gewohnt, durch meine Karriere berauscht zu sein, sodass ich eigentlich nie gelernt habe, auch mal runterzukommen.« Erst nüchtern habe sie gelernt, sich selbst zu verstehen.

Offen spricht Cyrus über ihre Therapie, die ihr auch geholfen habe, ihre Bühnenangst zu überwinden. Diese Angst habe früher bei Auftritten ihren ganzen Körper befallen – als wäre sie, so ihre Worte, eingefroren.

Ganz abgelegt hat sie ihr Muffensausen vor den ganz großen Bühnen aber noch nicht. Zurzeit wird Cyrus als eine Kandidatin für die nächste Super-Bowl-Show gehandelt. Die Vorstellung, dass zeitgleich Millionen von Menschen ihren Auftritt im Fernsehen anschauen, sei für sie auch weiterhin schrecklich.

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