Es ging um ernste Themen, als Frankreichs Präsident Emmanuel Macron beim Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos vor die Mikrofone trat: Grönland, Zölle, Nato-Fortbestand, transatlantischer Ausgleich. Doch manche unter den Zuhörern waren abgelenkt: Macron erschien mit einer auffälligen Sonnenbrille auf der Nase.
Auch am Rednerpult setzte er die Pilotenbrille nicht ab und ging in seiner Ansprache auch nicht auf die Brille ein. Das sorgte für Gesprächsstoff und Mutmaßungen. Doch der französische Präsident hatte sich bereits erklärt, fünf Tage zuvor.
Schon bei einem Besuch des Luftwaffenstützpunktes in Istres trug er die Sonnenbrille und gab als Begründung eine harmlose Entzündung am Auge an.
»Bitte entschuldigen Sie das unschöne Aussehen meines Auges«, hatte Macron gesagt. Zeitweise war Macron auf dem Termin auch ohne Brille mit einem geröteten, blutunterlaufenen Auge zu sehen. Es handele sich »um das Auge des Tigers« und um ein »Zeichen der Entschlossenheit«, hatte Macron scherzhaft gesagt.

vor 2 Stunden
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