Handball-EM: Portugal schockiert Dänemark und beeinflusst deutsche EM-Chancen

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Portugal, Norwegen, Dänemark, Frankreich: Das Programm für Deutschlands Handballer in der EM-Hauptrunde steht fest. Es ist aber trotzdem nicht ganz so aufgestellt, wie zuvor angenommen.

Durch ihren sensationellen 31:29-Erfolg gegen die Dänen sicherten sich nämlich die Portugiesen am Dienstagabend den ersten Platz in Vorrundengruppe B und sind am Donnerstag erster deutscher Gegner in der nächsten Turnierphase. Olympiasieger und Weltmeister Dänemark hatte seine Hauptrunden-Teilnahme bereits vor der Niederlage sicher und galt als klarer Favorit auf den Gruppensieg.

Auch die deutschen Handballer hatten nach ihrem Triumph über Spanien am Montag noch fest damit gerechnet, zum Auftakt der Hauptrunde auf Dänemark zu treffen. Zwar werden die Dänen am Montag ihre Gegner sein, doch durch die Niederlage gegen Portugal nehmen die Titelfavoriten keine Punkte aus der Vorrunde mit in die Hauptrunde. Hintergrund ist der EM-Modus: In die nächste Runde werden nur die Punkte mitgenommen, die man gegen ebenfalls für die Hauptrunde qualifizierte Teams erzielt hat.

Dem Duell gegen den WM-Vierten folgen für die DHB-Auswahl die Partien gegen Norwegen (Samstag), Dänemark (Montag) und Titelverteidiger Frankreich (Mittwoch). Alle Spiele finden in der Jyske Bank Boxen in Herning statt.

Nur die besten zwei Teams ziehen ins Halbfinale ein. Deutschland startet wie Portugal und Frankreich mit 2:0 Punkten. Norwegen, Dänemark und Spanien nehmen keine Punkte aus der Vorrunde mit. Damit befinden sich die hochfavorisierten Dänen bereits in einer schlechten Ausgangslage. Möglich gemacht hat dies Portugal mit seinem Überraschungstriumph.

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