Udo Lindenberg: Hotelzimmer des Musikers zieht ins Museum in Gronau

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Das Hamburger Hotel »Atlantic« zieht ins westfälische Gronau – zumindest zum Teil und als Kopie. Anlass ist eine besondere Ausstellung zu Ehren von Udo Lindenberg, 79. Sie zeigt einen originalgetreuen Nachbau des Hotelzimmers, in dem der Musiker seit Jahrzehnten lebt und arbeitet.

Lindenberg werde die Sonderausstellung im Sommer mit eröffnen, teilte das Rock’n’popmuseum in Gronau mit. Unter dem Titel »Udo L. wohnt im Hotel – Exklusive Einblicke in meine Panikzentrale« zeige sie einen »Blick hinter die Tür eines Zimmers, in dem deutsche Popgeschichte geschrieben wurde«. In der Heimat des Künstlers soll sie »von Haltung, Visionen und kreativer Unruhe« erzählen.

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Die Replik des Zimmers mit der Nummer 570, das in Hamburg im vierten Stock liegt, sei das Kernstück der Ausstellung. Die dazugehörige Audioführung spreche Lindenberg selbst ein. Der Musiker, der in Gronau geboren wurde, zog 1994 ins »Atlantic«.

»Hätte Bach seinen Müll persönlich runtergetragen, hätte er so manche Kantate nicht geschrieben«, antwortete Lindenberg einmal auf die Frage, warum er im Hotel lebt. Man müsse sich auf das konzentrieren, was man könne.

»Über so 'ne Zeit wird das Hotel natürlich 'n echtes Zuhause und die ganze Crew ist dann voll deine Big Familie«, sagte Lindenberg 2024, als das »Atlantic« als Hotel des Jahres ausgezeichnet wurde. »Ihr seid so super und leuchtet wie ein Feuerwerk von Kometen.«

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