CDU-Ministerpräsident in NRW: Olympia soll Hendrik Wüst aus der Krise helfen

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CDU-Ministerpräsident in NRWOlympia soll Hendrik Wüst aus der Krise helfen

17. April 2026, 13:33 Uhr

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Hendrik Wüst, 50, ist in seinem fünften Jahr Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen immer noch sehr beliebt, hat aber nun einige Schrammen abbekommen.
Hendrik Wüst, 50, ist in seinem fünften Jahr Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen immer noch sehr beliebt, hat aber nun einige Schrammen abbekommen. Friedrich Bungert

Eine Ministerin muss zurücktreten, eine zweite ist mit Mobbing-Vorwürfen konfrontiert, dazu kommt eine verbockte Kita-Reform: NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst erlebt schwierige Wochen – und steht jetzt vor einem Schicksalstag.

Von Christoph Koopmann, Neuss/Düsseldorf

Die Kulisse für den Countdown ist angemessen bombastisch. Auf der Bühne unter einem strahlend weißen Riesenpavillon am Stadtrand von Neuss stehen in Reih, Glied und Uniform Schützenbrüder, auf den Schultern imposante Trinkhörner mit noch imposanteren Blumentürmen obendrauf. Es sind die im Neusser Schützenwesen traditionellen „Hönesse“, erklärt der für diesen Anlass ausgeliehene RTL-Moderator Wolfram Kons allen Auswärtigen.

:Reißt euch zusammen

Die CDU hätte sich nach der Niederlage in Baden-Württemberg fragen können, ob sie Fehler gemacht hat. Stattdessen hat sie gebockt. Dass das in Zeiten wie diesen keine so gute Idee war, scheinen sie jetzt auch in der Partei verstanden zu haben.

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