"Britpop" von Robbie Williams: Eine Hommage an die Koksnächte der Neunziger

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Als er noch Star einer Boyband war, wollte Robbie Williams schon Britpopper sein. Auf seinem neuen Album holt er's nach. Wie klingt das?

19. Januar 2026, 13:58 Uhr

 Das neue Album von Robbie Williams mag Geschmackssache sein. Das neue Hemd ist objektiv gut!
Das neue Album von Robbie Williams mag Geschmackssache sein. Das neue Hemd ist objektiv gut! © Jason Hetherington/​ Sony Music

Manchmal fragt man sich, ob er noch singen kann oder ob er sich die Stimme doch weggesoffen hat. Gleich das erste Lied klingt danach, eine Raserei namens Rocket röhrt in zweieinhalb Minuten an einem vorbei, getrieben vom schwermetallenen Spiel des Black-Sabbath-Gitarristen Tony Iommi, der womöglich 27 Verstärker gleichzeitig an sein Instrument geschraubt hat. Danach hat man Puls und wundert sich: Was ist das denn?

Das ist das neue Album von Robbie Williams, dem mittlerweile 51-jährigen liebsten bad boy der britischen Popmusik. Eigentlich sollte es schon letztes Jahr erscheinen, doch Williams ließ die Veröffentlichung verschieben, er wollte nicht mit dem neuen Album von Taylor Swift konkurrieren. Diese Verschiebung hat ihn aber den Anlass gekostet: Im Oktober 1995 feierte das Album (What's the Story?) Morning Glory der Britpopband Oasis 30-jähriges Jubiläum, überdies tourten die Gallagher-Brüder im Zuge einer umjubelten Reunion. Robbies neue Platte will eine Hommage an das Oasis-Genre sein und heißt deshalb auch: Britpop.

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