Das wirtschaftlich angeschlagene Kuba hat Gespräche mit den USA bestätigt. Miguel Díaz-Canel, Präsident des sozialistischen Landes, erklärte in Havanna, Vertreter beider Länder hätten gesprochen, „um auf dem Wege des Dialogs nach einer möglichen Lösung für die zwischen beiden Ländern bestehenden bilateralen Differenzen zu suchen“. Unter US-Präsident Donald Trump übte Washington zuletzt erhöhten Druck auf Kuba aus. Seit der Festnahme des Präsidenten Venezuelas durch die USA ist Havanna zudem einer der wichtigsten Unterstützer weggebrochen. Trump hatte Anfang März gesagt, er sei persönlich zusammen mit US-Außenminister Marc Rubio an Verhandlungen mit Kuba beteiligt. „Kuba befindet sich in den letzten Augenblicken seines bisherigen Bestehens. Es wird ein neues Leben beginnen“, sagte er damals auf einem Gipfel mit konservativen Regierungschefs aus Lateinamerika und der Karibik. Das nur rund 150 Kilometer von Florida entfernte Land habe kein Geld und kein Öl mehr und sei eine „Katastrophe“. In einer Sitzung des Politbüros hatte Díaz-Canel laut Parteiorgan Granma betont: „Im Rahmen der bisherigen Gespräche hat die kubanische Seite den Willen bekundet, diesen Prozess auf der Grundlage der Gleichberechtigung und des Respekts für die politischen Systeme beider Staaten, der Souveränität sowie der Selbstbestimmung unserer Regierungen zu führen.“











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