USA: Regierung korrigiert Wirtschaftswachstum deutlich nach unten

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Die US-Regierung hat die Bewertung des Bruttoinlandsprodukts entgegen der bisherigen Prognose für das Schlussquartal 2025 deutlich nach unten korrigiert. Im vierten Quartal stieg das BIP zum Vorquartal um annualisiert 0,7 Prozent, wie das Handelsministerium mitteilte.

Volkswirte hatten mit einer Bestätigung der Erstschätzung gerechnet, die bei 1,4 Prozent gelegen hatte. Im dritten Quartal hatte das BIP noch um 4,4 Prozent zugelegt.

Ein Grund dafür dürfte der Haushaltsstreit im Kongress sein. Die Regierungsgeschäfte hatten im Herbst für 43 Tage weitgehend geruht, was die Konjunktur hemmte. Dieser sogenannte Shutdown ‌dürfte laut der US-Notenbank Fed schätzungsweise einen ​Prozentpunkt Wachstum gekostet ‌haben.

Das Wirtschaftswachstum wurde durch einen robusten Konsum gestützt, der um 2,0 Prozent zulegte, wie das Handelsministerium mitteilte. Allerdings war zuvor noch ein Anstieg um 2,4 Prozent ermittelt worden.

Im vergangenen Jahr hat sich das Wachstum abgeschwächt. 2025 ist die US-Wirtschaft um 2,1 Prozent gewachsen. 2024 hatte das Wachstum noch 2,8 Prozent betragen.

In den USA werden die Daten zum Wirtschaftswachstum annualisiert veröffentlicht. In Europa wird auf diese Methode verzichtet, weshalb die Zahlen nicht direkt miteinander vergleichbar sind. Um auf eine mit Europa vergleichbare Wachstumsrate zu kommen, müsste man die US-Rate durch vier teilen.

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