US-Vizepräsident: »Wenn es nicht klappt, gebe ich JD Vance die Schuld«

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Für Amerikas Late-Night-Talker gibt es gerade kein besseres Thema als die vermeintliche Pleitenserie des US-Vizepräsidenten JD Vance. Dessen Aufgabe, spottete etwa Stephen Colbert, sei es, »sich da draußen einen ordentlichen Tritt in die Eier einzufangen«.

Vances Aneinanderreihung fragwürdiger Auftritte ist aber längst nicht nur für Satiriker bemerkenswert. Erst sein unerhörter Wahlkampfeinsatz für den Maga-Verbündeten Viktor Orbán in Ungarn – der dann wenige Tage später eine klare Niederlage einstecken musste. Kurz darauf die Bilder des erschöpften Vance in Pakistans Hauptstadt Islamabad, der in einer Pressekonferenz bad news verkünden und erklären musste, die Verhandlungen mit dem Regime in Teheran hätten zu keiner Einigung geführt. Und schließlich sein bizarrer Beistand für Trump in dessen Streit mit dem Papst. Vance sagte am Dienstag in Georgia: »Ich halte es für sehr, sehr wichtig, dass der Papst vorsichtig ist, wenn er über theologische Fragen spricht.« Seitdem debattieren nicht nur Kirchenkreise, wieso der 2019 zum Katholizismus konvertierte Vance meinte, es sei eine gute Idee, Leo XIV. Nachhilfe in Glaubensfragen erteilen zu wollen.

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