Ukraine: Mindestens drei Tote nach Raketenangriff Russlands auf Kupjansk

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In der öffentlichen Wahrnehmung hat sich der Irankrieg derzeit vor den Ukrainekrieg geschoben. Massiv sind nicht nur die direkten Folgen der gemeinsamen Angriffe der USA und Israels gegen Iran. Durch die Verwerfungen an den globalen Energiemärkten sind auch die Menschen in Europa etwa über steigende Kraftstoffpreise an den Tankstellen von dem Konflikt betroffen. Darüber gerät leicht in Vergessenheit, dass auch die russischen Angriffe auf die Ukraine andauern.

Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, sind nun bei einer russischen Raketenattacke in der nordostukrainischen Region Kupjansk nach ukrainischen Angaben drei Menschen getötet worden. Getroffen worden sei ein Bus, teilte die Generalstaatsanwaltschaft mit. Laut der Zeitung »Kyiv Independent « war der Bus auf einer Route zwischen der Regionalhauptstadt Charkiw und Ortschaften in größerer Nähe zur Front unterwegs.

Die beiden Staatschefs wollen nach Angaben des französischen Präsidialamts darüber beraten, wie der Druck auf Russland erhöht werden kann, und unter anderem über die Bekämpfung der sogenannten russischen »Schattenflotte« sprechen. Damit sind die häufig veralteten und unter fremder Flagge fahrenden Schiffe gemeint, mit denen Russland die internationalen Sanktionen umgeht. Zudem solle die weitere Unterstützung der Ukraine besprochen werden, erklärte der Élysée-Palast.

Auch aus Berlin kamen Worte der Unterstützung für Kyjiw. Man dürfe die Ukraine angesichts des Konflikts im Nahen Osten nicht aus dem Blick verlieren, teilte ein Regierungssprecher mit. Die EU habe vereinbart, dem Land weitere 90 Milliarden Euro an Unterstützungsleistungen zukommen zu lassen.

Zuvor hatte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) Kritik am Schritt der US-Regierung geäußert, Sanktionen gegen russische Öltransporte zeitweise auszusetzen. »Jetzt Sanktionen zu lockern, aus welchen Gründen auch immer, das halten wir für falsch«, sagte Merz.

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