SXSW: Die Tech-Szene schweigt. Zwei Demokraten übernehmen
vor 2 Stunden
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Die SXSW galt mal als das gute Gewissen des Silicon Valley. Doch unter Trump duckt sich die Tech-Elite weg. Kampfbereit zeigen sich nur zwei Shootingstars der Demokraten.
18. März 2026, 20:30 Uhr
Artikelzusammenfassung
Ben Cohen, Mitgründer von Ben & Jerry's, sorgt mit einer Kettensägen-Aktion auf der SXSW-Konferenz in Austin für Aufsehen. Er kritisiert die Verschwendung von Geldern im US-Verteidigungsministerium und fordert eine bessere Verwendung der Mittel. Während Politiker langsam aus ihrer Schockstarre erwachen, bleibt die Tech-Szene überraschend still und konzentriert sich lieber auf künstliche Intelligenz. Trotz politisch brisanter Zeiten scheuen viele Tech-Unternehmer öffentliche Kritik an der Regierung aus Angst vor wirtschaftlichen Nachteilen. Ben Cohen hingegen ruft dazu auf, sich politisch zu engagieren und nicht zu schweigen. Die SXSW, einst ein Musikfestival, wird zunehmend politisch, während verschiedene Strategien gegen den konservativen Zeitgeist diskutiert werden.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
Der Eiscreme-Unternehmer hat sichtlich Spaß mit der Kettensäge. Ben Cohen steht in einem Saal der South-by-Southwest-Konferenz (SXSW) im texanischen Austin, vor ihm ein Modell des ikonischen Pentagon-Gebäudes, dem Hauptsitz des US-Verteidigungsministeriums. Als Cohen anfängt, das Miniatur-Pentagon mit der Kettensäge zu bearbeiten, schießen Hunderte Dollarscheine hervor. "Das ist der Ort, an dem unser ganzes Geld liegt", sagt Cohen im Gespräch mit der ZEIT. "Die größte Quelle von Verschwendung und Korruption in der Regierung."