Sudan-Konferenz: Internationale Gemeinschaft sagt Sudan mehr als eine Milliarde Euro zu
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Auf der Sudan-Konferenz in Berlin wird über Finanzhilfen und einen Plan für das Land beraten. Insgesamt wurden laut Wadephul mehr als 1,3 Milliarden Euro zugesagt.
15. April 2026, 17:22 Uhr
Quelle: DIE ZEIT,
AFP,
lk
Artikelzusammenfassung
Staaten und internationale Organisationen sichern dem Sudan über 1,3 Milliarden Euro an Hilfszahlungen zu, wie Bundesaußenminister Johann Wadephul bei der Sudan-Geberkonferenz in Berlin verkündet. Deutschland allein stellt 212 Millionen Euro bereit und ruft andere Länder sowie den Privatsektor zur Unterstützung auf. Die Krise im Sudan erfordert dringendes Handeln, betont Wadephul angesichts der Verschärfung durch Russlands Ukraine-Krieg und den Nahostkonflikt. UN-Generalsekretär António Guterres bezeichnet den dritten Jahrestag des Bürgerkriegsbeginns als tragisch und fordert ein Ende des Albtraums, da die Folgen die gesamte Region destabilisieren. Die Lage bleibt brisant, und Guterres warnt vor weiteren Auswirkungen über die Grenzen des Sudans hinaus.
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Staaten und internationale Organisationen haben dem Sudan Hilfszahlungen von mehr als 1,3 Milliarden Euro zugesagt. Das teilte Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) bei der Sudan-Geberkonferenz in Berlin mit.
Deutschland selbst stellt für den Sudan in diesem Jahr 212 Millionen Euro
bereit. Wadephul rief andere Länder, Organisationen und Akteure des
Privatsektors auf, sich an der Hilfe zu beteiligen. Die Krise im Sudan
erfordere »mehr als nur Aufmerksamkeit, sie erfordert Handeln«, sagte
er. Russlands Krieg gegen die Ukraine und der Krieg im Nahen Osten
verschärften die Lage zusätzlich.
UN-Generalsekretär António Guterres bezeichnete den dritten Jahrestag des Bürgerkriegsbeginns als »tragischen Meilenstein« und forderte »ein Ende des Albtraums«. Die Folgen des Konflikts beschränkten sich nicht auf den Sudan, sondern destabilisierten die gesamte Region, sagte Guterres in einer Videobotschaft.