Skispringer Philipp Raimund verweigert Sprung in Oslo: Den »Scheiß« einfach mal nicht mitmachen

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»Ich mache diesen Scheiß hier nicht mit«, sagte er, da stand er bereits in voller Montur im Starthäuschen. Dann packte er seine Ski und stieg in den Aufzug. Der 25-Jährige war der einzige von rund 50 Startern, der sich der Jury entgegenstellte. Der zweite Durchgang wurde dann abgesagt.

Der Durchgang sei »teilweise wirklich gefährlich« gewesen, sagte Österreichs Chefcoach Andreas Widhölzl hinterher. Man habe das aber so hinnehmen müssen. Man sei ohne Sturz durchgekommen, verteidigte Fis-Skisprungchef Sandro Pertile die Veranstaltung und sagte dann: »Wir drängen niemals einen Athleten zu springen, das ist allein ihre Entscheidung.«

Philipp Raimund hat sich in Oslo entzogen. Er hatte genug gesehen. So außergewöhnlich wie sein Abgang war seine Begründung. Er habe an seine Freundin gedacht, sagte er hinterher. Sie sage immer, »das Wichtigste sei meine Sicherheit und eine sichere Landung«. Die Jury sollte es sich zu Herzen nehmen.

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