Krieg in der Ukraine: Tausende Haushalte in Kyjiw nach russischem Angriff ohne Heizung

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Nun sind Tausende Wohngebäude laut offiziellen Angaben in Kyjiw bei zweistelligen Minusgraden ohne Heizung. »5635 Wohngebäude seien ohne Heizung«, erklärte Kyjiws Bürgermeister Vitali Klitschko im Onlinedienst Telegram. Mindestens eine Frau wurde demnach verletzt und in ein Krankenhaus eingeliefert.

In Kyjiw herrschten am frühen Morgen Temperaturen von bis zu minus 14 Grad Celsius. Zudem sei in weiten Teilen der Stadt die Wasserversorgung unterbrochen, fügte Klitschko hinzu. Zu den bei den Bombardements beschädigten Gebäuden zählt demnach ein Schulgebäude. Bedienstete der Stadt und des zuständigen Energieversorgers arbeiteten bereits daran, die Wärme-, Strom- und Wasserversorgung wiederherzustellen.

Russland greift die ukrainische Energieinfrastruktur immer wieder mit Drohnen und Raketen an, um die Moral der Zivilbevölkerung zu brechen. Kyjiw und viele weitere Städte sind dadurch oft in Dunkelheit getaucht, die Bewohnerinnen und Bewohner können nur schlecht heizen. Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte am Freitag den Energie-Notstand für die Hauptstadtregion ausgerufen.

Bürgermeister Klitschko zufolge waren 80 Prozent der Gebäude, in denen die Heizung infolge des erneuten russischen Angriffs ausfiel, bereits vor zehn Tagen betroffen.

Wie die Menschen in Kyjiw gegen die Kälte kämpfen, erfahren Sie hier .

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