Viele Angaben über den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu Kämpfen stammen von ukrainischen oder russischen Behörden und lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.
Wichtige Updates
Drohnenattacken auf Kiew zu ungewohnter Zeit – Moskau meldet Großangriff
Selenskij wirft EU wegen Pipeline-Reparatur Erpressung vor
Selenskij: USA wollen nächste Woche trilaterale Gespräche abhalten
Trump verteidigt Lockerung von Öl-Sanktionen gegen Russland
Tote und Verletzte nach russischem Angriff im Großraum Kiew
Selenskij führt Moskaus Angriffe auf laxe Sanktionen zurück
Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij hat angesichts schwerer russischer Angriffe auf sein Land und den Krieg im Nahen Osten zur stärkeren Einhaltung der Sanktionen gegen Moskau gemahnt. Allein in der vergangenen Woche habe Russland 1770 Kampfdrohnen sowie 86 Raketen und Marschflugkörper gegen die Ukraine eingesetzt, schrieb er auf Telegram. „Jede dieser Raketen beinhaltet mindestens 60 ausländische Bauteile, die Russland unter Umgehung der Sanktionen erhält.“ Das Schema der Sanktionsumgehung sei bekannt und müsse beendet werden, forderte er.
Selenskij erinnerte in dem Zusammenhang auch an den Krieg im Nahen Osten, in dem Iran die Angriffe der USA und Israels unter anderem mit Drohnenattacken gegen eine Reihe von Ländern im Nahen Osten beantwortet. Da die Welt nicht genügend Ressourcen habe, um eine Flugabwehr für Europa und den Nahen Osten auf die Beine zu stellen, sei es umso wichtiger, den Russen die Möglichkeit zu nehmen, Raketen in ihren Fabriken herzustellen, schrieb er.
Drohnenattacken auf Kiew zu ungewohnter Zeit – Moskau meldet Großangriff
Russland hat Kiew und das Umland am Montagvormittag mit Drohnen angegriffen. Der Zeitpunkt war ungewöhnlich, denn normalerweise werden solche Angriffe nachts geflogen, da die Drohnen dann schwieriger abzuschießen sind. Zahlreiche Explosionen erschütterten die ukrainische Hauptstadt, Bewohner flüchteten in Schutzräume. Trümmerteile schlugen nach Angaben von Bürgermeister Vitali Klitschko unter anderem im Zentrum und in westlichen Vierteln ein. Berichte über Opfer liegen bisher nicht vor.
Die ukrainische Luftwaffe fing nach Angaben eines Sprechers 194 von 211 russischen Drohnen ab. Auch wenn die meisten Fluggeräte damit zerstört werden konnten, äußerte sich der Sprecher beunruhigt. Es habe sich um Drohnen unterschiedlicher Bauart gehandelt. Viele seien mit Kommunikationstechnologie ausgestattet gewesen, mit der sie ferngesteuert werden könnten. Eigentlich setzt Russland überwiegend programmierte Drohnen ein, die nicht mehr kontrolliert werden können, sobald sie in der Luft sind.
Unterdessen meldete Russland ebenfalls Drohnenattacken. Laut staatlichen Angaben wurde Moskau über das Wochenende mit Hunderten Drohnen aus der Ukraine angegriffen. Es sei der größte Angriff auf die russische Hauptstadt seit mindestens einem Jahr gewesen, teilten die Behörden mit. Die Flugabwehr habe eine Welle von weitreichenden Kamikaze-Drohnen nach der anderen auf dem Weg in die Stadt abgefangen, behaupteten russische Medien.
Insgesamt seien binnen zwei Tagen etwa 250 der unbemannten Fluggeräte mit Kurs auf Moskau abgeschossen worden, teilte Bürgermeister Sergej Sobjanin mit. Berichte über Opfer oder Schäden gibt es bislang nicht.
Kenianer sollen nicht mehr für Russland in der Ukraine kämpfen
Kenia hat sich nach Angaben seines Außenministers Musalia Mudavadi mit Moskau darauf verständigt, dass Staatsangehörige des afrikanischen Landes nicht mehr für Russland in der Ukraine kämpfen werden. Mudavadi teilte das nach Gesprächen mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow in Moskau mit. Lawrow zufolge haben kenianische Bürger freiwillig Verträge unterzeichnet, um an der Seite der russischen Armee zu kämpfen. Einem kenianischen Geheimdienstbericht zufolge wurden mehr als 1000 Kenianer rekrutiert.
EU verhängt Sanktionen gegen neun Beteiligte am Massaker in Butscha
Die Europäische Union verhängt nach Angaben des französischen Außenministers Jean-Noel Barrot Sanktionen gegen neun Personen im Zusammenhang mit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Ihnen würden Kriegsverbrechen mit Blick auf das Massaker im ukrainischen Butscha vorgeworfen, sagt Barrot vor einem Treffen der EU-Außenminister in Brüssel.
Selenskij wirft EU wegen Pipeline-Reparatur Erpressung vor
Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij hat es als „Erpressung“ bezeichnet, den Zugang der Ukraine zu 90 Milliarden Euro an Krediten der Europäischen Union an die Wiederherstellung der Druschba-Pipeline zu knüpfen. „Ich sage einfach: Wenn wir beschlossen haben, die Lieferungen von russischem Öl wiederherzustellen, dann sollen sie wissen, dass ich dagegen bin“, sagte der ukrainische Präsident am Wochenende auf einer Pressekonferenz in Kiew vor Reportern.
Zudem sagte Selenskij, er blockiere die Wiederherstellung nicht. „Ich blockiere es nicht. Aber wenn mir Bedingungen gestellt werden, dass die Ukraine keine Waffen erhalten wird, dann bin ich in dieser Frage machtlos, entschuldigen Sie. Ich habe unseren Freunden in Europa gesagt, dass man das Erpressung nennt.“
Selenskij erklärte weiter, dass Hindernisse häufig aus Ungarn kämen, das EU-Finanzierungen und Sanktionen regelmäßig blockiert oder verzögert habe – und zwar bereits „bevor all diese Druschba-Zwischenfälle“ aufgetreten seien. Diese Blockaden seien Teil einer dauerhaften politischen Linie der ungarischen Führung, sagte Selenskij. „Das ist eine konsequente Politik der heutigen Führung in Ungarn, die ständig nach Gründen sucht, etwas zu blockieren und Russland ein wenig zu unterstützen.“
Die Druschba-Pipeline verläuft durch die Westukraine. Sie transportiert Öl in die Binnenländer Slowakei und Ungarn. Ende Januar wurde sie von russischen Drohnen getroffen, wobei der größte Ölspeicher sowie Pumpanlagen schwer beschädigt wurden. Die Pipeline ist seit Beginn der russischen Invasion in die Ukraine mehr als 20 Mal getroffen worden. Die Schwere der jüngsten Schäden bedeute jedoch, dass die Wiederherstellung mehr Zeit benötigt, sagte Selenskij.
Öllager in Russland nach stundenlangem Brand gelöscht
Ein durch ukrainische Drohnenangriffe in der Nacht hervorgerufene Brand in einem Öllager im Süden Russlands ist gelöscht worden. Die Löscharbeiten dauerten rund einen halben Tag, wie der Krisenstab der Region Krasnodar mitteilte. Das Depot nahe der Stadt Tichorezk war in der Nacht in Flammen aufgegangen. Es war der zweite Angriff auf das Lager innerhalb weniger Tage. Bei der Attacke wurden offiziellen Angaben zufolge auch zwei Hochstromleitungen beschädigt. Tichorezk liegt Hunderte Kilometer von der Front entfernt.
Russland beschießt systematisch das Hinterland der Ukraine, dabei vor allem Energieanlagen. Im Gegenzug zielt Kiew in seinem Abwehrkampf neben militärischen Anlagen auch auf Objekte der russischen Öl- und Gasindustrie. Dies soll einerseits die Treibstoffversorgung des russischen Militärs, andererseits die Finanzierung des Kriegs für Moskau insgesamt erschweren.
Ukraine will im Gegenzug für Hilfe für Nahost-Staaten Geld und Technologie
Die Ukraine will Geld und Technologie im Gegenzug für ihre Hilfe bei der Verteidigung der Staaten im Nahen Osten gegen iranische Kamikaze-Drohnen. Präsident Wolodimir Selenskij zufolge sind bereits Spezialisten in vier Länder der Region entsandt worden. Jedes Team bestehe aus Dutzenden Personen.
Sie könnten demonstrieren, wie Drohnenabwehrsysteme funktionieren sollten, sagt Selenskij in einer Erklärung vor der Presse. Die Ukraine hat viel Erfahrung mit der Abwehr iranischer Shahed-Drohnen, die seit Langem von den russischen Streitkräften im Krieg eingesetzt werden.
Selenskij: USA wollen nächste Woche trilaterale Gespräche abhalten
Die US-Vermittler wollen dem ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij zufolge nächste Woche in den USA trilaterale Gespräche mit Russland und der Ukraine über eine Beendigung des Krieges abhalten. Ein Treffen mit US-Präsident Donald Trump sei nötig, unterstreicht Selenskij.
Die Suche nach einem Verhandlungsort gleiche einer Seifenoper, hatte Selenskij zuvor gesagt. Russland lehnt die USA als Ort ab und bevorzuge die Türkei oder die Schweiz, was Washington wiederum zurückweise. Die Ukraine sei zu Treffen in Miami, Washington, der Schweiz, der Türkei oder den Emiraten bereit, sagte Selenskij. Die Entscheidung liege nun bei den USA.
Seit Jahresbeginn fanden bereits zwei von den USA vermittelte Gesprächsrunden in den Vereinigten Arabischen Emiraten und eine weitere in Genf statt. Hauptstreitpunkt bleiben die Gebietsansprüche im Donbass.
Trump verteidigt Lockerung von Öl-Sanktionen gegen Russland
US-Präsident Donald Trump hat die Lockerung von Sanktionen seiner Regierung gegen Russland infolge des Iran-Kriegs gerechtfertigt. „Ich will Öl für die Welt haben“, sagte Trump dem Sender NBC News auf die Frage zu seiner Entscheidung, angesichts der steigenden Energiepreise Kaufbeschränkungen zu lockern.
Zur Unterstützung der Ukraine in ihrem seit mehr als vier Jahren andauernden Abwehrkampf gegen Russlands Invasion waren beispiellose Sanktionen gegen Moskau verhängt worden. Doch vor wenigen Tagen hatte US-Finanzminister Scott Bessent mitgeteilt, dass russisches Öl, das sich bereits auf Schiffen befinde, vorerst doch wieder straflos verkauft werden dürfe. Ziel sei es, das Angebot auf dem Weltmarkt zu verbessern, nachdem die Ölpreise infolge des Iran-Kriegs drastisch gestiegen waren. Die befristete Ausnahme von US-Sanktionen soll bis 11. April gelten.
Deutschland und andere Unterstützer der Ukraine hatten die Entscheidung massiv kritisiert und darauf verwiesen, dass der Druck auf Russland aufrechterhalten werden müsse, um den Krieg zu beenden.
Trump hingegen warf dem ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij in dem NBC-Interview erneut vor, ein größeres Hindernis für ein mögliches Ende des Krieges zu sein als Kremlchef Wladimir Putin. „Ich bin überrascht, dass Selenskij kein Abkommen schließen will. Sagen Sie Selenskij, er soll ein Abkommen schließen, denn Putin ist dazu bereit“, sagte Trump in dem NBC-Interview. „Mit Selenskij ist es weitaus schwieriger, eine Einigung zu erzielen.“
Viele Verletzte nach russischem Angriff auf Saporischschja
Bei einem Bombenangriff auf die ukrainische Großstadt Saporischschja sind nach Behördenangaben mindestens ein Mensch getötet und weitere 18 verletzt worden. Unter den Verletzten seien auch zwei Minderjährige, teilte Gebietsgouverneur Iwan Fedorow auf Telegram mit. Die Zahl der Opfer könnte noch steigen, unter den Trümmern der Wohnhäuser wird nach weiteren Menschen gesucht. Nach Angaben Fedorows wurden zwölf größere Wohnblocks und weitere zwölf private Wohnhäuser bei dem Angriff getroffen.
Streit um Umgang mit Oligarchen: EU einigt sich bei Russland-Sanktionen
Die EU-Staaten haben sich nach wochenlangen schwierigen Diskussionen doch noch rechtzeitig auf eine Verlängerung von Sanktionen gegen Russland geeinigt. Ein Kompromiss sieht vor, dass die zwei prominenten Oligarchen Alischer Usmanow und Michail Fridman entgegen Forderungen der Slowakei und Ungarns vorerst mit Strafmaßnahmen belegt bleiben. Die Sanktionen gegen die beiden und insgesamt rund 2600 weitere Personen und Organisationen werden allerdings nur um sechs Monate und nicht, wie ursprünglich geplant, um zwölf Monate verlängert. Zudem werden die Sanktionen gegen zwei Personen nicht verlängert, bei denen es nur sehr schwache Hinweise auf eine Unterstützung des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine gibt, wie der Rat der Mitgliedstaaten mitteilte. Die betreffenden Namen wurden zunächst nicht bekanntgegeben.
Die Sanktionen der EU umfassen in der Regel Reisebeschränkungen, das Einfrieren von Vermögenswerten sowie das Verbot der Bereitstellung von Geldern oder anderen wirtschaftlichen Ressourcen. Betroffen sind zahlreiche russische Politiker und Spitzenbeamte, aber auch etliche Unternehmer mit geschäftlichen Aktivitäten in der EU. Letztere werden von den Sanktionen besonders hart getroffen. Ohne die Verlängerungsentscheidung wären die Sanktionen an diesem Sonntag ausgelaufen.
Tote und Verletzte nach russischem Angriff im Großraum Kiew
Nach ukrainischen Angaben sind im Umland von Kiew bei russischen Angriffen mit Drohnen, Raketen und Marschflugkörpern mindestens vier Menschen getötet worden. Die Anzahl der Verletzten belaufe sich auf 15. „Drei davon sind schwer verletzt, zwei werden gerade operiert“, schrieb der Gouverneur der Region, Mykola Kalaschnyk, auf Telegram. Am schwersten getroffen wurden demnach die Gebiete um die Städte Browary und Obuchiw.
Insgesamt wurden laut Kalaschnyk etwa 30 Objekte getroffen und beschädigt, darunter private Wohnhäuser, größere Wohnblocks, Schulen, ein Kindergarten, Infrastrukturanlagen und Fahrzeuge. Auch die Hauptstadt Kiew selbst ist nach Medienberichten von den Folgen der Attacke betroffen. Wegen Stromausfällen fahren Straßenbahnen und Omnibusse in mehreren Stadtbezirken nicht.
Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij richtete sich der Angriff mit rund 430 Drohnen und 68 Raketen auch gegen die Regionen Sumy, Charkiw, Dnipropetrowsk und Mykolajiw. Die meisten Geschosse seien von der Flugabwehr abgefangen worden.
Russische Behörden berichten unterdessen wiederum von Angriffen auf den Hafen Port Kawkas im Gebiet Krasnodar. Drei Menschen seien durch Drohnentrümmer verletzt, darüber hinaus die Infrastruktur des Hafens und ein Schiff beschädigt worden, teilte der Krisenstab der Region mit. Port Kawkas wird für die Versorgung der russischen Truppen im Krieg gegen die Ukraine genutzt.
Das russische Verteidigungsministerium teilte mit, es habe in der Nacht 87 ukrainische Drohnen abgeschossen, davon 31 über dem Asowschen Meer und 16 über der Region Krasnodar. Russland gibt stets nur an, wie viele feindliche Drohnen oder Raketen abgefangen wurden, nicht wie viele die ukrainischen Streitkräfte abgefeuert haben.
Merz will EU-Einreiseverbot für russische Ukraine-Kämpfer
Bundeskanzler Friedrich Merz und sieben weitere Staats- und Regierungschefs fordern die Prüfung eines EU-Einreiseverbots für russische Soldaten, die am Krieg gegen die Ukraine beteiligt sind oder waren. Die mögliche Einreise von Kämpfern in den Schengen-Raum stelle ein schwerwiegendes Risiko für die innere Sicherheit dar, heißt es in einem Brief der Politiker an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und EU-Ratspräsident António Costa. Die Personen könnten demnach etwa Gewaltdelikte verüben, in kriminellen Netzwerken oder extremistischen Bewegungen tätig werden oder feindliche Aktivitäten Russlands unterstützen. Als besonders groß wird die Gefahr angesehen, weil sich unter den Ukraine-Kämpfern mehr als 180 000 verurteilte Straftäter befinden, die aus russischen Gefängnissen rekrutiert und an die Front geschickt wurden.
Nach Ansicht der Unterzeichner des Briefs ist das Thema so ernst, dass es politische Aufmerksamkeit auf höchster Ebene und eine koordinierte europäische Reaktion braucht. Merz sowie die Staats- und Regierungschefs aus Estland, Finnland, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien und Schweden wollen es deshalb auch beim EU-Gipfel am kommenden Donnerstag auf die Tagesordnung setzen. In einem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Hintergrund-Papier aus dem Januar heißt es, seit 2022 hätten schätzungsweise 1,5 Millionen russische Staatsangehörige an Kampfhandlungen teilgenommen und rund 640 000 seien weiter aktiv im Einsatz.
Behörden: Tote bei Angriffen in der Ukraine und Russland
Bei russischen Angriffen in der Ukraine sind nach Behördenangaben mindestens eine Person getötet und zehn weitere verletzt worden. Der Gouverneur der südostukrainischen Region Dnipropetrowsk, Oleksandr Ganscha, schrieb auf Telegram, eine Person sei getötet und sechs weitere verletzt worden. Der Gouverneur der Region Saporischschja, Iwan Fedorow, teilte mit, vier Menschen seien bei einem russischen Angriff verletzt worden.
Gleichzeitig meldete der Gouverneur der russischen Grenzregion Belgorod, Wjatscheslaw Gladkow, bei einem ukrainischen Angriff auf ein Dorf sei ein Bewohner getötet worden.
Ukraine: USA verschieben Dreiergespräche mit Russland
Die USA wollen nach ukrainischen Angaben die nächste Runde der Dreiergespräche zum Konflikt verschieben. Die US-Vertreter dürften wegen der Lage im Nahen Osten derzeit nicht reisen, zitieren ukrainische Medien Präsident Wolodimir Selenskij zum Abschluss seines Frankreich-Besuchs. Die Suche nach einem Verhandlungsort gleiche einer Seifenoper, sagt Selenskij demnach. Die Ukraine sei zu Treffen in Miami, Washington, der Schweiz, der Türkei oder den Emiraten bereit.
Russland lehne jedoch die USA als Ort ab und bevorzuge die Türkei oder die Schweiz, was Washington wiederum zurückweise. Die Entscheidung liege nun bei den USA. Seit Jahresbeginn fanden bereits zwei von den USA vermittelte Gesprächsrunden in den Vereinigten Arabischen Emiraten und eine weitere in Genf statt. Hauptstreitpunkt bleiben die Gebietsansprüche im Donbass.













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