Fast alle Ölexporte des Iran laufen über die kleine Insel Charg. Mit Luftangriffen hat Donald Trump nun ein Zeichen gesetzt. Doch Strategen wissen: Charg ist eine Falle.
Aktualisiert am 14. März 2026, 10:25 Uhr
Eine Nacht, mehr als fünfzehn Explosionen, und die kleine Insel Charg ist auf einmal Nachricht Nummer eins in der Welt. Donald Trump hat einen Militärschlag gewagt, vor dem sämtliche amerikanischen Präsidenten vor ihm zurückgeschreckt sind – auf Charg, die Ölinsel im Persischen Golf, über die rund neunzig Prozent der iranischen Ölexporte laufen. Die Schläge waren
auffällig zurückhaltend. Angeblich wurden die Luftabwehr, die kleine Marinebasis und eine Landebahn zerstört; Pipelines, Verladeterminals und Tanklager aber bewusst verschont. Doch die Frage, die unser folgender Text vor einigen Tagen stellte, wird umso dringlicher: Ist das ein strategischer Erfolg für die USA? Oder sind die Amerikaner in eine uralte Falle gelaufen, die auf dieser Insel schon seit zweieinhalbtausend Jahren immer wieder zuschnappt?

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