Bei Harry Styles, 32, dreht sich gerade alles ums Knutschen. Sein neues Album hat der britische Musiker »Kiss All The Time. Disco, Occasionally« – auf Deutsch in etwa: »Küsse immer, Disco nur manchmal« – genannt, und seitdem kommt er aus der Nummer nicht mehr raus. Eine andere Nummer, aus der er seit Jahren nicht herauskommt? Der Vorwurf des »Queerbaiting« – also dass er sich in Auftritt und Aussehen an ein queeres Publikum anbiedere, obwohl er doch eigentlich hetero sei.
Das Ganze passierte in der traditionsreichen Comedyshow »Saturday Night Live«, in der Styles am Samstagabend als Host auftrat und den Eröffnungsmonolog hielt. Er begann mit einem Rückblick auf seinen letzten Auftritt als Moderator im Jahr 2019. »Damals redeten die Leute viel über meine Klamotten, und man warf mir sogenanntes ›Queerbaiting‹ vor«, sagte er. »Damit kann ich leben.« Danach erklärte er, er habe sich während seiner Auszeit in den letzten zwei Jahren besser kennengelernt und herausgefunden, dass er einfach »ein sehr langweiliger Typ« sei. Er habe zum Beispiel das Joggen für sich entdeckt, und darüber gebe es nun wirklich nichts Interessantes zu sagen.
Lob des prallen Hinterns
Danach sprach Styles über den Titel seines Albums und wurde dabei philosophisch: »Ich meine, manchmal kann Küssen toll sein«, sinnierte der Musiker. »Weißt du, wenn man es wirklich gut kann und ein guter Mensch ist.« Währenddessen hüpften nacheinander zuerst die Comedians Chloe Fineman und Sarah Sherman auf die Bühne, um sich einen Kuss abzuholen, erfolglos. Erst den Komiker Ben Marshall nahm Styles zur Kenntnis, lobte ausgiebig dessen prallen Hintern – und küsste ihn schließlich dann auf den Mund. Dann drehte er sich wieder zur Kamera und rief: »Und so geht Queerbaiting!«

vor 1 Tag
1








English (US) ·