Aus rund 300 Kubikmeter Schnee haben die Betreiber eines Campingplatzes im Oberharz einen Riesenschneemann gebaut. Er sei 11,50 Meter hoch und wohl »tatsächlich Norddeutschlands größter Schneemann geworden«, sagte Lydia Böttcher, die Betreiberin des Platzes in Hahnenklee. Allein der Zylinder, den die Riesenfigur trägt, sei drei Meter hoch.
Der Schnee stamme zur Hälfte vom Campingplatz, den Rest habe der Winterdienst hertransportiert. Beim Bau seien rund 30 Helfer im Einsatz gewesen, darunter die Feuerwehr, Spezialisten für Baufahrzeuge, mehrere Camper sowie ein Teleskoplader. Zuvor hatte der NDR berichtet.
Der Bau
Für den Schneemann sei zuerst eine vier Meter hohe Form aus Pfählen gebaut worden, dann ein Kreis aus Gerüstbohlen entstanden, in den der Schnee gekippt worden sei. Mithilfe eines Feuerwehrschlauches und viel Wasser wurde der Schnee den Angaben zufolge verdichtet.
Auf diese Konstruktion wurde dann der Kopf gesetzt: ein weiterer Kreis aus Gerüstbohlen, der mit Schnee gefüllt wurde. Darauf kam der Hut. Kopf und Bauch des Schneemannes wurden mit Schaufeln abgerundet und geformt. Augen, Nase und Mund sowie die Knöpfe sind aus Stahl angefertigt.
Schließlich erhielt der Schneemann noch einen 15 Meter langen, selbst gehäkelten, grünen Schal – und einen Namen: Lars der Große. Inspiriert von Böttchers Mann, Lars Ruhm, der den Bau maßgeblich vorangetrieben hatte. Nach sieben Stunden Arbeit sei der Schneemann fertig gewesen, sagt Böttcher. »Und dann haben wir gefeiert.«

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