Die Finnen sind mal wieder am glücklichsten – aber Deutschland holt auf

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Diese sogenannte News dürfte die wenigsten Leserinnen und Leser überraschen. Die Finnen sind das glücklichste Volk der Erde – mal wieder, muss man sagen. Im neuen Weltglücksbericht des Wellbeing Research Centre an der University of Oxford landen die Nordeuropäer im neunten Jahr in Folge auf Platz Eins.

Mit Island, Dänemark und Schweden schaffen es drei weitere nordische Länder in die Top 5. Dazwischen mischt sich auf den vorderen Rängen nur Costa Rica (4). Auf den Plätzen Sechs bis Zehn folgen Norwegen, die Niederlande, Israel, Luxemburg und die Schweiz.

Doch auch den Deutschen geht es laut Bericht besser: Von Rang 22 im vergangenen Jahr machte Deutschland einen Sprung auf Platz 17 – und überholte damit Österreich, das um zwei Plätze zurückfiel (19). Zwischen Ost und West gebe es im Übrigen beim Glücksempfinden praktisch keinen Unterschied mehr, sagt Jan-Emmanuel De Neve, einer der Autoren des diesjährigen Weltglücksberichts.

Eine aktuelle Umfrage des Marktforschungsinstituts Ipsos scheint dieses Gefühl zu bestätigen: Demnach bezeichnen sich 72 Prozent der Deutschen als glücklich – ein Plus von acht Prozentpunkten gegenüber dem vergangenen Jahr. Die wichtigsten Glücksfaktoren in Deutschland sind demnach das Gefühl, wertgeschätzt und geliebt zu werden (40 Prozent), Familie und Kinder (35 Prozent) und körperliche Gesundheit (27 Prozent).

Die USA schoben sich im weltweiten Ranking vom 24. Platz wieder um einen Rang nach vorn (23).

Der Weltglücksbericht wird jedes Jahr rund um den Weltglückstag (20. März) von einem interdisziplinären Forscherteam um das Wellbeing Research Centre der Universität Oxford veröffentlicht.

Was ist der Unterschied zwischen Deutschen und Finnen?

Das Papier liefert Einblicke, wie es um die Zufriedenheit und die wahrgenommene Lebensqualität der Menschen in aller Welt bestellt ist. In die Bewertung fließen Faktoren wie die Wirtschaftsleistung eines Landes, Gesundheit, das Freiheitsgefühl, die Großzügigkeit der Menschen und die Wahrnehmung von Korruption ein.

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