Australian Open: Eva Lys scheidet in der ersten Runde aus

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Eva Lys hat bei den Australian Open eine herbe Enttäuschung erlebt. Ein Jahr nach ihrem wundersamen Einzug ins Achtelfinale musste sich Deutschlands derzeit beste Tennisspielerin in Melbourne der Rumänin Sorana Cirstea 6:3, 4:6, 3:6 geschlagen geben.

Schläger geworfen, 50 vermeidbare Fehler gemacht

Der Spitzname »Lucky Lys« war geboren – und der Erfolg schien sie anzutreiben. Es war der Auftakt in eine starke Saison für die Deutsche, an deren Anfang sie auf Platz 128 der Weltrangliste stand, und die sie als deutsche Nummer eins beendete.

Doch der Erfolg hatte auch Schattenseiten. Lys machte eine Reihe von Hassnachrichten öffentlich. »Dadurch, dass mehr Leute auf mich aufmerksam geworden sind und meine Matches öfter übertragen werden, hat es tatsächlich zugenommen«, sagte sie.

Ein Jahr nach ihrem spektakulären Lauf in Melbourne wollte ihr jedoch nicht viel gelingen. Gegen Cirstea wirkte Lys nervös und angespannt. Dass sie viele Punkte in der Weltrangliste zu verteidigen hatte, schien Lys zu hemmen.

Zwar holte sich Lys nach 42 Minuten den ersten Satz und startete auch in den zweiten mit einem Break. Doch dann verlor sie völlig ihren Rhythmus. Ihr unterliefen viele einfache Fehler, die Cirstea zum Satzausgleich nutzte.

Lys verließ nun kurz den Platz, um sich zu sammeln. Doch Ruhe kehrte nicht ein in ihr Spiel. Nach einem weiteren vermeidbaren Fehler warf sie ihren Schläger auf den Boden, zum 1:3 gab sie mit einem Doppelfehler ihren Aufschlag ab.

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