Damit soll erzwungen werden, dass das Verlassen des Platzes der senegalesischen Mannschaft in der turbulenten Schlussphase der regulären Spielzeit untersucht wird. Was genau die Marokkaner mit einer solchen Untersuchung erreichen wollen, ist zunächst unklar. Der FRMF begründete den Schritt in einer Stellungnahme mit »erheblichen Auswirkungen« auf die Leistung der Spieler.
Erst nach Intervention des früheren Bayern-Profis Sadio Mané war das Team des Senegal auf den Platz zurückgekehrt. Das Spiel wurde nach fast 20 Minuten Unterbrechung fortgesetzt. Brahim Díaz von Real Madrid lupfte den Elfmeter in die Arme des Torhüters Édouard Mendy, deshalb kam es zur Verlängerung. Senegal gewann schließlich mit 1:0.
Thiaw: »Wir entschuldigen uns beim Fußball«
Senegals Trainer Thiaw hatte sich anschließend für sein Verhalten entschuldigt: »Wir hätten nicht so reagieren sollen, aber das ist nun Vergangenheit. Wir entschuldigen uns beim Fußball.«
Fifa-Präsident Gianni Infantino kritisierte die Vorfälle und neben dem Verhalten des Siegerteams auch das von Teilen der Fans, die sich Auseinandersetzungen mit den Ordnungskräften geliefert hatten. »Es ist inakzeptabel, das Spielfeld auf diese Weise zu verlassen, und Gewalt darf in unserem Sport nicht toleriert werden«, sagte der Schweizer. Er erwarte, dass die zuständigen Disziplinargremien des Caf die entsprechenden Maßnahmen ergreifen.
Lesen Sie hier eine Zusammenfassung des Finals, es war ein Wimmelbild in fünf Akten.

vor 19 Stunden
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