Der vom US-Präsidenten angezettelte Handelskrieg macht der deutschen Wirtschaft zu schaffen. Macht er seine neue Drohung wahr, wird es noch heftiger – für beide Seiten.
19. Januar 2026, 20:31 Uhr
"Zölle", so hat es der US-Präsident schon mehrfach beteuert, seien "das schönste Wort im Lexikon." Und man kann dem sonst sehr erratischen Donald Trump vieles vorwerfen, aber nicht, dass er seinem Lieblingswort nicht treu bliebe. Weil Europa ihm Grönland nicht einfach so überlassen will, hat er angedroht, ab dem 1. Februar die Zölle für Waren aus Deutschland und aus sieben weiteren europäischen Ländern um zehn Prozentpunkte zu steigern, ab dem 1. Juni sollen dann noch mal 15 Prozentpunkte mehr fällig werden.
All das käme noch obendrauf auf die 15 Prozent, die die Europäische Union mit den USA im Sommer 2025 ausgehandelt hatte – nach Monaten des Hin und Her, in denen sich die US-amerikanischen Zollregelungen ständig geändert hatten. Und auch diese 15 Prozent waren für die EU bereits ein unvorteilhafter Deal. Der einzige Trost war, dass man glaubte, nun gäbe es Planungssicherheit – doch auch das war nur eine trügerische Hoffnung, wie sich dieser Tage zeigt.

vor 19 Stunden
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