Russlands Führung sollte besorgt auf Trumps Grönland-Eskapaden blicken – in der Logik des US-Präsidenten. Tatsächlich reagiert man dort enthusiastisch und erheitert.
20. Januar 2026, 7:56 Uhr
Artikelzusammenfassung
Russland reagiert enthusiastisch auf Trumps Grönland-Pläne, obwohl sie eigentlich gegen die eigenen Interessen sprechen. Die russische Führung scheint den Streit innerhalb der Nato zu genießen und hofft auf Vorteile in den Ukraine-Verhandlungen. Putin setzt auf einen Keil zwischen den westlichen Staaten und schickt Unterhändler nach Davos, um Trump für russische Interessen zu gewinnen. Die kurzfristigen politischen Gewinne überwiegen dabei die langfristigen Risiken einer stärkeren US-Präsenz in der Arktis. Russland und die USA sind strategische Rivalen in der Region, die beide wichtige Rohstoffe wie Öl und Gas beanspruchen.
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Nehmen wir mal an, Donald Trump hat tatsächlich recht mit Grönland. Also mit der Behauptung, dass Putins Russland seit Längerem Pläne hegt, sich die riesige Insel einzuverleiben, den russischen Einfluss in der Arktis zu vergrößern und so die USA zu bedrohen. Dann wäre Trump mit seinem Griff nach Grönland gerade dabei, diese russischen Pläne zu durchkreuzen. Folgerichtig müssten die Moskauer Machthaber besorgt in die Arktis blicken, einen Rückschlag antizipierend. Zumal Russland jüngst bereits einige außenpolitische Niederlagen verkraften musste, etwa in Venezuela, in Syrien und womöglich bald auch im Iran.