Umgang mit Donald Trump: No more schmeicheln

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In der CDU wachsen Zweifel an der zahmen US-Strategie des Kanzlers: Deutschland müsse klar auf Trumps Zollankündigung reagieren. Noch deutlicher wird Lars Klingbeil.

18. Januar 2026, 13:48 Uhr

 Ist die US-Strategie des Bundeskanzlers in der Sackgasse gelandet?
Ist die US-Strategie des Bundeskanzlers in der Sackgasse gelandet? © Liesa Johannssen/​Bloomberg/​Getty Images

Der Zoll-Drohung aus Washington folgte zunächst das bekannte zögerliche Schweigen aus Berlin. Man habe die Äußerungen des US-Präsidenten "zur Kenntnis genommen", teilte Regierungssprecher Stefan Kornelius schließlich am Samstagabend mit. "Zur gegebenen Zeit" werde man "über geeignete Reaktionen entscheiden". 

Von Bundeskanzler Friedrich Merz selbst oder der Wirtschaftsministerin Katherina Reiche kam kein Wort. Man wolle sich erst mit den europäischen Partnern absprechen, hieß es. Die Bundesregierung wurde offenbar kalt erwischt. Dem Vernehmen nach erfuhr sie nicht direkt von der Regierung aus Washington von den neuen Strafzöllen, sondern, wie alle anderen auch, aus den sozialen Medien. Auslöser der Zolldrohung ist Trumps Ärger über Dänemarks Weigerung, Grönland an die USA abzutreten – ein Vorgang, den Deutschland und andere Verbündete ausdrücklich unterstützen. 

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