Termix 2.0.0: SSH-Client unterstützt jetzt RDP, VNC und Telnet

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Das quelloffene Server-Management-Tool Termix ist in Version 2.0.0 erschienen. Das Major-Release erweitert das bislang auf SSH fokussierte Tool um Unterstützung für die Remote-Desktop-Protokolle RDP und VNC sowie um Telnet. Damit lassen sich neben Terminal-Sitzungen auch grafische Fernzugriffe auf Server und Arbeitsplätze über eine einheitliche Oberfläche verwalten.

Laut den Release Notes auf GitHub bringt Version 2.0.0 außerdem eine „Remember me“-Option für die Authentifizierung über OpenID Connect (OIDC). Wer Termix in Umgebungen mit Single Sign-on einsetzt, muss sich dadurch seltener erneut anmelden. Darüber hinaus hat das Entwicklerteam die Betriebssystem-Erkennung für Sessions verbessert.

Neben den neuen Funktionen behebt das Release mehrere Fehler. Besonders relevant für Linux-Nutzer: Ein Problem mit better-sqlite3, das den Start der Desktop-App unter Linux vollständig verhinderte, ist behoben. Ebenso wurde ein ungültiger Key in der Flatpak-Variante korrigiert. Weitere Fixes betreffen ein fehlerhaftes Kontextmenü beim Einfügen aus der Zwischenablage, Probleme beim Teilen von Hosts mit anderen Nutzern sowie inkorrekt gespeicherte globale Standardeinstellungen.

Termix 2.0.0 steht für Windows (x86-64, x86-32), Linux (x86-64, AArch64, ARMv7) und macOS (x86-64, AArch64) bereit. Unter Windows gibt es EXE-, MSI- und Portable-Pakete, unter Linux AppImage-, DEB- und Portable-Varianten sowie ein Flatpak. Für macOS stehen DMG-Pakete zur Verfügung. Zusätzlich ist das Tool über Chocolatey, den Mac App Store und Homebrew installierbar.

Termix ist unter der Apache License 2.0 lizenziert und lässt sich selbst hosten. Bereits in Version 1.8.0 hatte das Projekt sein Server-Monitoring komplett überarbeitet.

(fo)

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