SZ am Abend: Nachrichten vom 16. März 2026

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Alles zum Krieg in Iran

Europäer lehnen Trumps Forderungen zur Straße von Hormus ab. Der US-Präsident droht der Nato mit „schlechten“ Folgen, sollten die Verbündeten den USA nicht bei der Sicherung der für den Welthandel wichtigen Meerenge helfen. Der deutsche Außenminister Wadephul weist den Vorstoß bei einem Treffen mit seinen EU-Kollegen klar zurück. Er sehe nicht, „dass die Nato zuständig werden könnte“. Zum Artikel

Wie Deutschland in der Straße von Hormus theoretisch helfen könnte. Die Bundesregierung sperrt sich gegen eine Beteiligung der Bundeswehr an einem möglichen Einsatz in der Meerenge. Aber es gibt in der CDU auch andere Stimmen: Man könnte zum Beispiel das Mandat der EU-Mission Aspides ausweiten, sagt der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, Thomas Röwekamp. Diese sichert bisher den Schiffsverkehr im Roten Meer gegen Angriffe der jemenitischen Huthi-Miliz. Zum Artikel

Israel führt „begrenzte“ Bodeneinsätze in Libanon durch. Ziel seien Hisbollah-Mitglieder und die Infrastruktur der Miliz. Die Einsätze am Boden sollen die Einwohner in Nordisrael schützen, teilt die israelische Armee mit. Die Bundesregierung warnt vor einer Bodenoffensive. Zum Liveblog

Was heute wichtig war

Unicredit legt offizielles Angebot für Commerzbank vor. Die italienische Großbank bietet den Aktionären 0,485 neue Unicredit-Papiere für jede Commerzbank-Aktie. Damit geht die Unicredit auf Konfrontationskurs mit den Arbeitnehmervertretern und der Bundesregierung, die eine Übernahme ablehnen. Die Commerzbank sieht in dem Angebot keine Grundlage für Gespräche. Zum Artikel

Verdi lässt am Donnerstag Nahverkehr in Teilen Deutschlands bestreiken. Die Gewerkschaft will damit den Druck auf die Arbeitgeber weiter erhöhen. Zum Streik ruft Verdi außer in Bayern und Nordrhein-Westfalen in Hamburg, Brandenburg und dem Saarland auf. In Hessen und Bremen wird noch im Laufe der Woche über eine Teilnahme entschieden. Zum Artikel

Honorare für Psychotherapeuten werden abgesenkt. Die Krankenkassen begründen ihre Sparmaßnahmen damit, dass sich die Ausgaben für Psychotherapien zuletzt verdoppelt hätten. Kritiker befürchten Praxisschließungen und noch größere Lücken bei der Versorgung von Menschen, die dringend Hilfe benötigen. Zum Artikel

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