Krieg in Nahost
Europäer beraten über Hormus-Einsatz ohne die USA. Kanzler Merz reist am Freitag zu einem Treffen mit Frankreichs Präsident Macron und weiteren Partnern nach Paris. Nach einem Bericht des Wall Street Journal strebt Frankreich einen Einsatz unter Ausschluss der kriegsführenden Parteien am Golf an. Die Mission gilt als heikel. Zum Artikel
Schon auf leise Kritik aus Berlin reagiert Jerusalem scharf. Merz hatte vorsichtig Israels Siedlungsbau im Westjordanland kritisiert und ein Ende der Kampfhandlungen in Libanon gefordert. Daraufhin verglich der rechtsextreme israelische Minister Smotrich die deutsche Regierung mit den Nationalsozialisten. Zum Artikel
Historische Gespräche zwischen Libanon und Israel. Beide Seiten wollen die Hisbollah entwaffnen, haben aber unterschiedliche Positionen: Israel will einen langfristigen Frieden, Libanon zunächst nur einen 15-tägigen Waffenstillstand. Wie die Entwaffnung der Hisbollah gelingen soll, bleibt völlig unklar. Zum Artikel
- Libanon: Viele Schiiten halten noch zur Hisbollah - doch die israelischen Angriffe haben Folgen
- Peking: Die US-Blockade gilt Iran, die Folgen treffen China
Was heute wichtig war
Social Media: EU präsentiert Alters-App zum Schutz von Kindern im Netz. Die EU-Kommission will Kinder im Internet künftig besser schützen und setzt dabei auf eine europaweite App für die Altersverifikation. Nutzerinnen und Nutzer ihr Alter nachweisen können, ohne persönliche Daten preiszugeben. Die App soll vollständig anonym und nicht nachverfolgbar sein. Zum Artikel
Spanien: Hunderttausende Migranten ohne Papiere dürfen legal im Land leben und arbeiten. Die Regierung in Madrid gewährt in den kommenden Wochen rund einer halben Million illegal im Land lebenden Menschen ein reguläres Aufenthalts- und Arbeitsrecht. Die konservative Opposition lehnt das Vorhaben ab, aber die Kirche ist dafür. Zum Artikel
Was Orbáns Niederlage für Putin bedeutet. Nach Magyars Wahlsieg in Ungarn verliert Russland seinen wichtigsten Verbündeten in der EU. Die Enttäuschung ist in Moskau deutlich spürbar. Allerdings löst das mittelfristig nicht Ungarns Abhängigkeit von russischem Öl und Gas. Magyar plant, die unter Orbán geschlossenen langfristigen Verträge zu überprüfen. Zum Artikel
Jan van Aken gibt sein Amt als Parteichef ab. Dies habe gesundheitliche Gründe, heißt es in einer Mitteilung des Co-Vorsitzenden der Linkspartei. Van Aken will noch bis Juni weitermachen. Zum Artikel
Was heute sonst noch wichtig war
- Kriminalität: Neun Tote nach Schüssen in türkischer Schule
- Ostsee: Gestrandeter Wal soll nun doch gerettet werden
- Gesetzentwurf: 3,4 Milliarden Euro mehr für Beamtenbesoldung in 2026
- Indischer Ozean: 250 Rohingya-Flüchtlinge nach Bootsunglück vermisst










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