Seit vier Jahren lebt eine Frau aus Köln in Syrien. Nun fehlt von ihr jede Spur. Mutmaßlich geriet sie in syrische Gefangenschaft. Ihre Familie kämpft um Aufklärung.
15. März 2026, 6:12 Uhr
Artikelzusammenfassung
Die deutsche Journalistin Eva-Maria Michelmann ist seit mehr als 50 Tagen verschwunden, nachdem sie in den kurdischen Autonomiegebieten in Syrien festgenommen wurde. Ihr Bruder stellt sich die Frage, warum die deutschen Behörden keine Informationen über ihren Verbleib haben. Michelmann engagierte sich in Rojava, einer Region mit basisdemokratischen Strukturen, aber auch geprägt von bewaffneten Konflikten. Trotz der Gefahren blieb sie vor Ort, um über die Situation zu berichten. Ihr Verschwinden wirft Fragen auf und zeigt die Komplexität der politischen Lage in der Region.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
Das letzte Mal, dass sich Eva-Maria Michelmann aus der Krisenregion Nordsyrien bei ihrer Familie meldet, ist per E-Mail am 5. Dezember. "Ihr könnt euch sicher sein, dass es mir gut geht", schreibt sie an ihre Mutter. "Wenn ihr lange nichts von mir zu hören bekommt, liegt das daran, dass ich weit weg in diesem oder jenem Projekt stecke."
Dass danach nichts mehr von Eva kam, keine Nachricht, keine Mail, hielt die Familie zunächst nicht für ungewöhnlich. Die Internetversorgung in der Region ist instabil, der Kontakt auch dadurch schon immer von langen Lücken unterbrochen. Bis sich Ende Februar dann ein gemeinsamer Freund meldet: Eva-Maria Michelmann ist verschwunden.