Peter Radunski ist tot: Früherer CDU-Bundesgeschäftsführer und Senator in Berlin gestorben

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Peter Radunski, der frühere Wahlkampfmanager und Bundesgeschäftsführer der CDU, ist tot. Der 86-Jährige starb am Montagnachmittag zu Hause in Berlin, wie seine Familie der Nachrichtenagentur dpa mitteilt. Weitere Details wurden zunächst nicht bekannt.

Radunski hat die CDU über Jahrzehnte hinweg mitgeprägt, in Bonn und in seiner Heimatstadt Berlin. Er galt als unabhängiger Kopf innerhalb der Partei und als geschickter Wahlkampfstratege, dem die Christdemokraten zahlreiche Erfolge zu verdanken hatten.

Radunski managte für die CDU mehrere Wahlkämpfe

Radunski wurde im März 1939 in Berlin geboren. Nach dem Abitur studierte er in Berlin und Bonn Jura, Geschichte, Romanistik und Politikwissenschaft. Das Studium schloss er 1967 am berühmten Otto-Suhr-Institut der Freien Universität ab, bereits zwei Jahre zuvor war er in die CDU eingetreten.

Innerhalb der CDU, aber auch in den Augen der politischen Gegner, galt er als Organisationstalent und moderner Wahlkampfstratege. Anregungen holte er sich bei Wahlkampfbesuchen in den USA, Frankreich und Großbritannien, setzte auf eine Imageverbesserung für die CDU und auf Mitgliederwerbung.

1981 ernannte ihn der damalige CDU-Generalsekretär Heiner Geißler zum CDU-Bundesgeschäftsführer. Damit war Radunski für das parteipolitische Management der Bundestagswahlen 1983, 1987 und 1990 verantwortlich, darüber hinaus für die Landtagswahlen in den neuen Bundesländern 1990 und die Europawahlen 1984 und 1989.

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