Pazifik: US-Militär greift erneut Boot mutmaßlicher Drogenschmuggler an

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Im östlichen Pazifik hat das US-Militär erneut ein Boot angegriffen, auf dem sich mutmaßliche Drogenschmuggler befanden. Dabei wurden drei Menschen getötet.

Aktualisiert am 16. April 2026, 7:56 Uhr Quelle: DIE ZEIT, dpa, AFP,

 Das US-amerikanische Militär hat im Ostpazifik erneut ein Boot mit vermeintlichen Drogenschmugglern angegriffen und dabei drei Menschen getötet.
Das US-amerikanische Militär hat im Ostpazifik erneut ein Boot mit vermeintlichen Drogenschmugglern angegriffen und dabei drei Menschen getötet. © dpa

Das US-Militär hat im östlichen Pazifik erneut ein mutmaßliches Drogenschmuggler-Boot angegriffen und drei Männer getötet. Nach Informationen der US-Geheimdienste habe sich das Boot auf einer bekannten Drogenhandelsroute befunden und habe Drogenschmuggel betrieben, teilte das für die Region zuständige US-Regionalkommando Southcom auf X mit.

Unter Anordnung der Regierung von US-Präsident Donald Trump greift das Militär seit Herbst vergangenen Jahres Boote in der Karibik und im östlichen Pazifik an, auf denen angeblich Drogen in die USA geschmuggelt werden sollen. Dabei kommen auch regelmäßig Menschen ums Leben.

Erst am ​Dienstag hatte das US-Militär mitgeteilt, bei einem ähnlichen Angriff vier Menschen getötet zu ​haben. Bei einem weiteren Einsatz am Montag wurden demnach zwei Menschen getötet. Seit ‌September sind bei derartigen Angriffen bereits mehr ​als 170 Menschen getötet worden.

Experten und Menschenrechtsorganisationen ⁠stellen die Rechtmäßigkeit der Angriffe infrage. ‌Human Rights Watch sprach von »ungesetzlichen außergerichtlichen Tötungen«. Auch einige Mitglieder des US-Kongresses kritisieren das Vorgehen der Regierung, darunter zunehmend auch Mitglieder von Donald Trumps Republikanischer Partei.

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