»Okay, spring rein!«
Sprung ins Eiswasser in voller Kampfmontur: US-amerikanische Soldaten Anfang März im hohen Norden Norwegens bei einer gemeinsamen Nato-Übung für den Ernstfall – einen potenziellen Angriff Russlands auf einen der Bündnisstaaten. Die US-Soldaten proben hier mit ihren Verbündeten, ob sie auch in extremer Kälte einsatzfähig sein können.
Zeitgleich in Nordschweden: Flucht aus dem Hinterhalt, Feindbeobachtung aus getarnten Positionen oder ein Drohnenstart von einem Schneemobil aus – all das wird hier trainiert. Insgesamt 25.000 Nato-Soldaten aus 14 Ländern machen mit beim Probemanöver »Cold Response«, darunter auch fast 1600 Bundeswehrsoldaten. Sie nehmen dabei wertvolles Know-how mit: Die Technik für verschlüsselten Funk sowie für die gezielte Drohnenabwehr fehlt der deutschen Armee größtenteils noch.
Neben Kanzler Friedrich Merz hat auch Kanadas Premier Mark Carney die Übungen besucht. Kanada will seine Verteidigung in der Arktis ausbauen und sich so unabhängiger von den USA machen. Spannungen innerhalb des Bündnisses sind zuletzt gestiegen, vor allem wegen der Grönlandpolitik von US-Präsident Donald Trump. Doch zumindest demonstriert die Nato bei dieser Übung eines: dass sie es mit dem Schutz der Arktis ernst meint.

vor 2 Stunden
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