Viele Angaben stammen von Konfliktparteien und lassen sich teilweise nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.
Wichtige Updates
Möglicher Einsatz in der Straße von Hormus: Merz reist zu Beratungen nach Paris
Trump: Iran-Krieg steht kurz vor dem Ende
Iran droht wegen Seeblockade mit Angriffen
Presseverband kritisiert Israels Armee für digital manipuliertes Bild
Weitere Verhandlungen möglicherweise noch diese Woche
Bericht: Iran erwägt offenbar teilweise Öffnung der Straße von Hormus
Iran zieht in den Verhandlungen mit den USA Insidern zufolge eine teilweise Öffnung der Straße von Hormus in Erwägung. Damit rückt die Islamische Republik erstmals von Maximalforderungen ab. Bislang wollte die Regierung in Teheran Gebühren für die Durchfahrt durch die internationale Wasserstraße erheben und die Souveränität über die Meerenge beanspruchen.
Um ein Wiederaufflammen des Krieges mit den USA abzuwenden, könnte Iran Schiffen die freie Durchfahrt auf der omanischen Seite der Meerenge gestatten, sagte eine von der iranischen Regierung unterrichtete Person der Nachrichtenagentur Reuters zufolge. Voraussetzung sei jedoch, dass die US-Regierung auf die übrigen Forderungen Irans eingehe. Dazu gehören unter anderem die Freigabe eingefrorener Vermögen und ein Ende der Sanktionen.
Unklar blieb, ob alle Schiffe – auch solche mit Verbindungen zu Israel – die Route passieren dürften. Ein westlicher Sicherheitsinsider bestätigte, dass der Vorschlag erörtert werde. Das US-Präsidialamt und das iranische Außenministerium nahmen zu dem Vorstoß zunächst nicht Stellung.
Israel treibt Offensive in Libanon voran - Sicherheitskabinett berät Feuerpause
Israel treibt seine Offensive gegen die Hisbollah-Miliz in Libanon ungeachtet internationaler Proteste weiter voran. Während der Sitzung des Sicherheitskabinetts am Mittwochabend veröffentlichte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ein Video, in dem er erklärte, das Militär setze seine Angriffe auf die mit Iran verbündete Hisbollah fort und stehe kurz davor, die südlibanesische Stadt Bint Jbeil zu erobern. Dort haben sich Hisbollah-Kämpfer verschanzt. Netanjahu sagte, er habe das Militär angewiesen, die Sicherheitszone in Südlibanon auszubauen.
Das Sicherheitskabinett sollte über einen möglichen Waffenstillstand in Libanon beraten, wie ein hochrangiger Regierungsmitarbeiter mitteilte. Iran hat eine Ausweitung der Feuerpause mit den USA auf Libanon zur Bedingung für eine dauerhafte Waffenruhe gemacht. Seit dem 8. April gilt eine zweiwöchige Feuerpause. Israel stehe unter starkem Druck aus Washington, einen Waffenstillstand in Libanon zu erreichen, sagte ein weiterer hochrangiger israelischer Regierungsvertreter.
Mehr über die Verhandlungen in Washington lesen Sie hier:
USA drohen Iran mit neuen Sanktionen
Angesichts der festgefahrenen Situation zwischen den Vereinigten Staaten und Iran hat die US-Regierung der Führung in Teheran mit weiteren Sanktionen gedroht. So könnten beispielsweise Strafmaßnahmen gegen Unternehmen und Länder verhängt werden, die weiterhin iranisches Öl kaufen oder iranische Vermögenswerte verwalten, sagte US-Finanzminister Scott Bessent. „Die Iraner sollten wissen, dass dies das finanzielle Äquivalent zu den Bombenangriffen ist.“
Die USA haben bereits eine ganze Reihe von Sanktionen gegen Iran und die politische Führung in Teheran verhängt. Nach den iranischen Angriffen auf Nachbarländer seien nun auch die Golfstaaten stärker als bisher dazu bereit, die Sanktionen gegen Iran zu unterstützen und die Finanzströme zu stoppen, sagte Bessent.
Bericht: Iran nutzte chinesischen Spionagesatelliten für Angriffe auf US-Stützpunkte
Iran hat einem Zeitungsbericht zufolge heimlich einen chinesischen Spionagesatelliten erworben und damit US-Militärstützpunkte in der Region ins Visier genommen. Die Financial Times berichtete unter Berufung auf iranische Militärdokumente, die Luft- und Raumfahrtkräfte der iranischen Revolutionsgarde hätten den Satelliten TEE-01B Ende 2024 übernommen. Dieser sei von dem chinesischen Unternehmen Earth Eye gebaut und ins All gebracht worden. Die iranischen Kommandeure hätten mit dem Satelliten US-Militäranlagen beobachtet. Die Zeitung berief sich dabei auf mit Zeitangaben versehene Koordinatenlisten, Satellitenbilder und Orbitalanalysen.
Dem Bericht zufolge entstanden im März Aufnahmen vor und nach Drohnen- und Raketenangriffen auf diese Standorte. So habe der Satellit am 13., 14. und 15. März Bilder des Luftwaffenstützpunkts Prince Sultan in Saudi-Arabien gemacht. US-Präsident Donald Trump hatte am 14. März bestätigt, dass dort US-Flugzeuge getroffen worden seien. Zudem seien der Luftwaffenstützpunkt Muwaffaq Salti in Jordanien, Gebiete nahe dem Marinestützpunkt der Fünften US-Flotte in Manama in Bahrain sowie der Flughafen Erbil im Irak überwacht worden. Dies sei etwa zu der Zeit geschehen, als die iranische Revolutionsgarde erklärte, sie habe Einrichtungen in diesen Gebieten attackiert.
Teil der Vereinbarung sei auch der Zugang zu kommerziellen Bodenstationen des in Peking ansässigen Anbieters Emposat gewesen, berichtete die Zeitung weiter. Das Unternehmen betreibe ein Netzwerk, das sich über Asien, Lateinamerika und andere Regionen erstrecke. Stellungnahmen der USA und Chinas lagen zunächst nicht vor. Auch Earth Eye und Emposat äußerten sich auf Anfragen von Reuters vorerst nicht.
Pakistans Armeechef Munir zu Krisengesprächen in Teheran – Verlängerung der Waffenruhe?
In der laufenden Krisendiplomatie zur Beilegung der Iran-Krise ist Pakistans Armeechef, Feldmarschall Asim Munir, zu Gesprächen in Teheran eingetroffen. Munir gilt als einer der einflussreichsten Vermittler zwischen den USA und Iran. Der iranische Staatssender Irib meldete unter Berufung auf informierte Kreise, Munir solle eine Botschaft aus Washington überbringen. Diese stehe im Zusammenhang mit einer möglichen zweiten Verhandlungsrunde in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad sowie einer Verlängerung der Waffenruhe.
Die am Sonntag in Islamabad zu Ende gegangene Verhandlungsrunde hatte keinen Durchbruch gebracht. Die Waffenruhe trat am 8. April in Kraft und läuft am Mittwoch kommender Woche ab. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor eine zweite Runde in Aussicht gestellt. Es „könnte in den nächsten zwei Tagen etwas passieren“, sagte er der New York Post am Telefon, ohne weitere Details zu nennen.
Einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge überlegen die USA und Iran, ihre Waffenruhe um zwei Wochen zu verlängern. Die Sprecherin des US-Präsidialamts, Karoline Leavitt, dementierte dies jedoch später. Die Gespräche über eine zweite Verhandlungsrunde mit den Iranern seien jedoch produktiv. Diese Verhandlungen dürften wahrscheinlich wieder in Pakistan stattfinden.
Möglicher Einsatz in der Straße von Hormus: Merz reist zu Beratungen nach Paris
Die europäischen Planungen für einen möglichen Einsatz in der Straße von Hormus nehmen langsam Gestalt an. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) wird an diesem Freitag zu Beratungen darüber nach Paris reisen, wie ein Regierungssprecher der Süddeutschen Zeitung am Mittwoch bestätigte. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron lädt am Freitag die Partner zu Beratungen in die französische Hauptstadt. Erwartet werden sowohl der britische Premierminister Keir Starmer als auch die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni. Weitere Regierungschefs sollen zugeschaltet werden.
Ziel der Beratungen ist eine politische Verständigung auf Grundzüge der als in vielerlei Hinsicht heikel geltenden Mission. Nach einem Bericht des Wall Street Journal strebt Frankreich einen Einsatz unter Ausschluss der am Golf kriegsführenden Parteien an, also auch der USA.
Iran erwartet pakistanische Delegation noch am Mittwoch
Pakistan betätigt sich weiter als Vermittler im Iran-Krieg. Das iranische Außenministerium teilt staatlichen Medien zufolge mit, man erwarte am Mittwoch eine pakistanische Delegation, die Botschaften aus den USA überbringen solle. Ein Datum für eine Fortsetzung der Gespräche zwischen Teheran und Washington stehe jedoch noch nicht fest, berichtet die Nachrichtenagentur Mehr.
Seit der Rückkehr der iranischen Delegation aus Pakistan am Samstag laufe der Nachrichtenaustausch weiter. Bei den Gesprächen gehe es um ein vollständiges Ende des Krieges, die Aufhebung von Sanktionen sowie um Entschädigungen für US-israelische Angriffe auf Iran. Berichte über eine Verlängerung der Waffenruhe bestätigt das Ministerium nicht.
Trump: Iran-Krieg steht kurz vor dem Ende
US-Präsident Donald Trump geht davon aus, dass der Krieg in Iran in Kürze enden wird. Er betrachte den Krieg als beinahe beendet, sagt er in einem am Dienstag aufgenommenen Interview mit dem Sender Fox Business Network. Die Führung in Teheran werde sich auf eine Vereinbarung einlassen. Zudem öffne sich die Straße von Hormus wieder. Zugleich warnt Trump Länder, die den USA ihre Hilfe verweigert haben: Zu diesen Staaten unterhalte man nicht mehr dieselbe Beziehung.
Iran droht wegen Seeblockade mit Angriffen
Irans Militärführung hat angesichts der US-Seeblockade mit einer Wiederaufnahme von Angriffen gedroht. Sollte die Blockade die Sicherheit von iranischen Handelsschiffen und Öltankern bedrohen, werde sie einen Bruch der Waffenruhe einleiten, hieß es in einer Mitteilung der Militärführung, wie die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtete.
Als mögliche Konsequenzen auf einen Bruch der Waffenruhe nannte die Militärführung auch eine Blockade im Roten Meer, wie die staatliche Nachrichtenagentur Irna berichtete. Konkret könnte die mit Teheran verbündete Huthi-Miliz in Jemen den Schiffverkehr in der Meerenge Bab al-Mandab mit Drohungen und Angriffen blockieren. Sie verbindet über den Suezkanal Europa mit Asien und gehört zu den wichtigsten Routen für den Handel auf See.
Die Seeblockade durch das US-Militär begann am Montag. Vorgesehen ist, Schiffe zu blockieren, die einen iranischen Hafen anlaufen oder von dort kommen. Dies schließe iranische Häfen am Persischen Golf und am Golf von Oman ein, teilte das US-Militär mit. Die Durchfahrt durch die Straße von Hormus ohne iranischen Start- oder Zielhafen bleibe davon unberührt.
Presseverband kritisiert Israels Armee für digital manipuliertes Bild
Der Auslandspresseverband (FPA) in Israel kritisiert die israelische Armee für die Veröffentlichung eines digital manipulierten Bilds, das einen libanesischen Journalisten zeigt, der bei einem israelischen Angriff in Libanon getötet wurde. Die Streitkräfte posteten das manipulierte Bild am 28. März auf ihrem X-Kanal, darauf zu sehen ist der Journalist Ali Hassan Shaib. Seine rechte Körperhälfte ist auf dem Bild in einer Jacke mit der Aufschrift „Press“ zu sehen, die andere Körperhälfte steckt in einer Uniform der Terrororganisation Hisbollah. Einen Hinweis, dass der Bildausschnitt mit Shaib in der Uniform der Hisbollah künstlich erzeugt worden war, gab es in dem ursprünglichen Post nicht.
Mit dem Foto gab die israelische Armee bekannt, dass Shaib getötet worden ist, und beschuldigte ihn, unter dem „Deckmantel des Journalismus“ ein Hisbollah-Terrorist zu sein. Einen Tag nach der Veröffentlichung räumte ein Armee-Sprecher auf X ein, dass das Foto digital bearbeitet worden sei. Er postete ein verschwommenes Foto von einem Mann in einer Militäruniform vor einem Panzer, das laut dem Sprecher Shaib in einer Hisbollah-Uniform zeigen soll. Diese Information lässt sich nicht unabhängig überprüfen.
Die FPA kritisiert die Verwendung von KI-generiertem Material scharf: „Das Bild wurde verwendet, um einen Journalisten zu diskreditieren, der gemeinsam mit zwei Kollegen bei einem gezielten Angriff Israels am 28. März 2026 in Libanon getötet wurde.“ Die Armee hätte das Foto niemals verbreiten dürfen, so der Verband weiter. Der unangemessene Einsatz von KI durch die israelische Armee werfe „Fragen hinsichtlich der Glaubwürdigkeit anderer von ihr verbreiteter visueller Informationsmaterialien auf“.
Während der aktuellen Kriege habe die israelische Armee immer wieder Journalisten als Terroristen bezeichnet und mit ungenauen Informationen Zweifel gesät. So seien seit dem Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 und dem darauffolgenden Krieg in Gaza mehr als 200 palästinensische Journalisten getötet worden. „Israel hat behauptet, dass einige von ihnen Kämpfer waren. In vielen Fälle hat die Armee aber nur wenige oder keine Beweise für diese Behauptungen vorgelegt“, so die FPA.
Der Presseverband hält seine Mitglieder dazu an, wachsam mit Material umzugehen, das von der israelischen Armee herausgegeben wird. Außerdem weist der Verband darauf hin, dass Journalisten im Krieg keine Angriffsziele sein dürften.
Nach Gesprächen: Israel und Hisbollah greifen sich weiter gegenseitig an
Kurz nach den ersten direkten Gesprächen zwischen Israel und Libanon seit Jahrzehnten gehen die Angriffe zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah-Miliz weiter. Die libanesische Nachrichtenagentur NNA meldete Tote bei israelischen Luftangriffen in der Nacht und am frühen Morgen im Süden des Landes. Israels Armee äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht dazu.
Das israelische Militär teilte derweil am Morgen mit, dass auch die „gezielten Bodeneinsätze“ im Süden des Nachbarlandes andauerten. Ziel sei es, die Bevölkerung im Norden Israels zu schützen. Israelische Bodentruppen und Israels Luftwaffe hätten in den vergangenen Tagen in Libanon Mitglieder sowie militärische Infrastruktur der Hisbollah ins Visier genommen.
Die von Iran unterstützte Hisbollah reklamierte ihrerseits mehrere Angriffe auf den Norden Israels für sich. Dort heulten am Morgen wieder mehrmals die Warnsirenen. Israels Armee sagte auf Anfrage, sie habe am Morgen rund 30 Geschosse aus dem Nachbarland registriert. Ein Mann wurde nach Angaben des israelischen Rettungsdienstes Magen David Adom bei dem Beschuss leicht verletzt.
Weitere Verhandlungen möglicherweise noch diese Woche
In der kommenden Woche läuft die Waffenruhe zwischen Iran und den USA aus. Noch ist unklar, ob und wann es vorher noch einmal eine zweite Verhandlungsrunde geben soll. Aber es verdichten sich die Hinweise, dass noch diese Woche erneut eine US-Delegation zu Gesprächen nach Pakistan reisen wird. Unbestätigten Berichten zufolge steht der morgige Donnerstag als möglicher Termin für weitere Gespräche im Raum. Auch US-Präsident Donald Trump hatte vage Andeutungen gemacht. In Pakistan „könnte in den nächsten zwei Tagen etwas passieren“, sagte er der New York Post am Telefon, ohne weitere Details zu nennen.
Trump selbst sieht den Krieg kurz vor dem Ende. „Ich glaube, er ist fast vorbei“, sagte er dem US-Fernsehsender Fox News. Er ergänzte: „Ich meine, ich sehe es so, dass er fast vorbei ist.“ Auszüge aus dem Interview wurden bereits im Vorfeld von Fox-Moderatorin Maria Bartiromo auf der Plattform X verbreitet.
CNN berichtet unter Berufung auf mit den Gesprächen vertraute Personen, dass Vizepräsident J. D. Vance die Delegation erneut führen würde. Zudem könnten demnach auch der US-Sondergesandte Steve Witkoff und Trump-Schwiegersohn Jared Kushner an den Gesprächen teilnehmen.
Weltbank kündigt bis zu 100 Milliarden Dollar Hilfe für Nahostländer an
Die Weltbank stellt vom Nahostkrieg betroffenen Staaten in den kommenden 15 Monaten Finanzhilfen von 80 bis 100 Milliarden Dollar in Aussicht – mehr als die 70 Milliarden Dollar, die während der Corona-Pandemie bereitgestellt wurden. Weltbank-Präsident Ajay Banga kündigte das Paket am Rande der Frühjahrstagung von Weltbank und IWF in Washington an. In einem ersten Schritt könnten 20 bis 25 Milliarden Dollar kurzfristig fließen, weitere 30 bis 40 Milliarden Dollar durch Umschichtung bestehender Programme folgen.
Der IWF hatte kurz zuvor seine globale Wachstumsprognose wegen der stark gestiegenen Energiepreise gesenkt. IWF-Chefin Kristalina Georgieva warnte: Bei einem schnellen Kriegsende könne sich die Weltwirtschaft rasch erholen – ziehe sich der Konflikt jedoch über den Sommer hinaus, werde sich die Lage verschlechtern. Sowohl Georgieva als auch Banga mahnten Regierungen, auf gezielte statt breite Subventionen zu setzen, um die Inflation nicht weiter anzuheizen.
Zehn Länder fordern Ende der Kämpfe in Libanon
Kanada, Großbritannien, die Schweiz und sieben weitere Staaten haben in einer gemeinsamen Erklärung ein „unverzügliches Ende der Kampfhandlungen in Libanon“ verlangt. Die Unterzeichner – darunter Australien, Brasilien, Kolumbien, Indonesien, Japan, Jordanien und Sierra Leone – zeigten sich „zutiefst besorgt“ über die humanitäre Lage und die Vertreibungskrise im Land. Zivilisten und zivile Infrastruktur müssten geschützt, das humanitäre Völkerrecht geachtet werden.
Die zehn Länder begrüßten zwar die zwischen den USA, Israel und Iran vereinbarte zweiwöchige Waffenruhe – betonten aber, dass auch in Libanon die Waffen schweigen müssten. Im Zuge des Irankriegs war der Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah erneut eskaliert. Scharf verurteilten die Staaten Angriffe, die zum Tod von UN-Blauhelmsoldaten geführt hatten: Bei Vorfällen Ende März wurden im Südlibanon drei UNIFIL-Soldaten getötet – einer durch einen israelischen Panzer, ein weiterer durch eine Hisbollah-Sprengfalle.










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