Donald Trumps Zollankündigung kommt einer ökonomischen Kriegserklärung gleich. Die EU muss nun geschlossen reagieren. Ihre Chance: Die Großmäuligkeit des US-Präsidenten
Aktualisiert am 18. Januar 2026, 6:18 Uhr
Artikelzusammenfassung
Donald Trumps Vorstoß bezüglich Grönland ist irrational und widersprüchlich, denn die Gründe dafür sind schwer nachvollziehbar. Die Europäer stehen vor der Herausforderung, mit den ökonomischen und politischen Drohungen des US-Präsidenten umzugehen. Trumps Verhalten zeigt eine gewisse Risikoaversität, die Europa nutzen könnte, um seine Interessen zu wahren. Eine geschlossene EU-Strategie könnte die Kosten einer Grönland-Annexion für Trump so hoch treiben, dass sie politisch nicht mehr tragbar ist.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
Man sollte sich von der Vorstellung verabschieden, dass es sachliche Gründe für den jüngsten Vorstoß von Donald Trump in Sachen Grönland gibt. Wenn – wie der US-amerikanische Präsident argumentiert – das Land vor einer Übernahme durch Russland und China geschützt werden muss, warum haben die Vereinigten Staaten dann militärisches Personal abgezogen? Und warum verhängt er ausgerechnet gegen die Staaten Zölle, die im Rahmen der Nato und in Abstimmung mit den Amerikanern Soldaten nach Grönland geschickt haben, um auf eine mögliche Bedrohungslage zu reagieren?