Kann europäische Souveränität Wirklichkeit werden?: Erleben Sie live die EUROPE-Konferenz 2026

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Seit zwei Wochen führen die USA und Israel Krieg gegen den Iran. An der Entscheidung über die Militärschläge war Europa nicht beteiligt. Die weitreichenden Folgen der Eskalation muss es dennoch tragen.

Die Straße von Hormus ist blockiert, der Ölpreis hat vergangene Woche die Hundert-Dollar-Marke überstiegen. Das Ausmaß des Schadens, der der europäischen Wirtschaft droht, ist noch nicht abzusehen. Zudem könne der Krieg eine massive Migrationswelle auslösen, warnte Bundeskanzler Friedrich Merz bei seinem Besuch in Norwegen am vergangenen Freitag.

Die USA entscheiden und Europa bleibt außen vor. Es ist ein Muster, das sich in der zweiten Amtszeit von US-Präsident Donald Trump immer deutlicher abzeichnet. Es zwingt Europa, sich von bisherigen Gewissheiten zu verabschieden. Sich auf eine Welt einzustellen, in der auf die USA als Partner kein Verlass mehr ist.

Doch Europa reagiert nicht mehr nur – es beginnt umzudenken. Die Forderung nach strategischer Souveränität ist von einer Vision zur dringenden Notwendigkeit geworden. Aber wie kann der Wandel gelingen? Dieses Thema steht im Zentrum der sechsten EUROPE-Konferenz der vier deutschen Leitmedien DIE ZEIT, Tagesspiegel, Handelsblatt und WirtschaftsWoche am 17. und 18. März in Berlin.

Seien Sie live mit dabei, wenn prominente Entscheidungsträger aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft über die folgenden Fragen diskutieren.

  • Wie kann sich die EU aus bestehenden Abhängigkeiten lösen?
  • Wie kann sie ihre eigenen Fähigkeiten in Sicherheit und Verteidigung, Technologie und Finanzen stärken?
  • Wie kann Europa im Zeitalter der Geopolitik bestehen?
  • Wie kann in Zeiten zunehmender hybrider Angriffe die innere Sicherheit in Europa gestärkt werden?
  • Braucht die EU eine eigene Armee und einen Sicherheitsrat?
  • Kann die deutsch-französische Achse wieder zur treibenden Kraft europäischer Politik werden?

Tagesspiegel / Deutsches Theater

Zu den Speakern der Konferenz zählen:

  • Roberta Metsola, Präsidentin des Europäischen Parlaments
  • Johann Wadephul, Bundesminister des Auswärtigen
  • Jean-Noël Barrot, französischer Minister für Europa und auswärtige Angelegenheiten
  • Magnus Brunner, EU-Kommissar für Inneres und Migration
  • Andrius Kubilius, EU-Kommissar für Verteidigung und Raumfahrt
  • Maria Luís Albuquerque, EU-Kommissarin für Finanzdienstleistungen und die Spar- und Investitionsunion
  • Olivér Várhelyi, EU-Kommissar für Gesundheit und Tierschutz
  • Karsten Wildberger, Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung
  • Carsten Schneider, Bundesminister für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit
  • Philippe Aghion, Nobelpreisträger für Wirtschaft
  • Monika Schnitzer, Vorsitzende der Wirtschaftsweisen
  • Pavlo Klimkin, ehemaliger ukrainischer Außenminister
  • Tom Høyem, ehemaliger dänischer Minister für Grönland
  • u.v.m.

Das vollständige Programm finden Sie auf der Konferenzseite.

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