Irankrieg: Das Regime will eine zweite Front verhindern

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Als am Freitagmorgen über Teheran mehrere Explosionen zu hören waren, standen Tausende Anhänger des Regimes bereits auf den Straßen. Es ist der Al-Kuds-Tag, der jährliche Propagandamarsch der Islamischen Republik gegen Israel. Während über der Stadt Kampfflugzeuge kreisten und an mehreren Orten Einschläge gemeldet wurden, richteten einige Teilnehmende der Demonstration ihre Blicke in den Himmel. Auf Videos, die in sozialen Netzwerken und staatlichen Medien kursieren, ist zu hören, wie sie "Allahu Akbar" rufen – "Gott ist groß" – und in Richtung der Drohnen und der Orte der Einschläge zeigen. Angst ist in diesen Momenten nicht zu sehen. Die Leute wirken eher entschlossen, den Krieg als Ausdruck von Standhaftigkeit zu inszenieren.

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