»Forever Young« : Alphaville untersagt Donald Trump Nutzung eines Songs

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Die Band Alphaville möchte nicht, dass Donald Trump ihren Hit »Forever Young« für politische Zwecke nutzt. Deshalb will sie die Löschung eines KI-Videos Trumps erreichen.

16. April 2026, 1:38 Uhr Quelle: DIE ZEIT, dpa,

 Die Band Alphaville gibt es seit Anfang der 1980er Jahre. Von der Originalbesetzung ist heute nur noch Marian Gold dabei.
Die Band Alphaville gibt es seit Anfang der 1980er Jahre. Von der Originalbesetzung ist heute nur noch Marian Gold dabei. © Rolf Vennenbernd/​dpa

Die deutsche Popband Alphaville hat angekündigt, gegen die Nutzung ihres Hits Forever Young in einem Video von US-Präsident Donald Trump vorzugehen. Auf seiner Plattform hatte Trump vor zwei Tagen ein Video gepostet, das mit dem Song unterlegt ist. Es zeigt KI-generierte Animationen von ihm aus den Jahren zwischen 1950 und 2025 – angefangen mit einem Bild, das ihn im Alter von vier Jahren zeigen soll.

»Da wir, die Band Alphaville, Trumps politischen Ansichten in keiner Weise zustimmen und sie sogar weitgehend verabscheuen, werden wir dafür sorgen, dass dieser Beitrag unverzüglich aus dem Internet entfernt wird«, teilte Frontmann Marian Gold auf dem Instagram-Account der Band mit.

Alphaville-Sänger schickt »Grüße aus dem alten Europa«

»Wir untersagen hiermit jegliche weitere Verwendung von Alphaville-Musik durch die Republikanische Partei und ihren Präsidenten«, hieß es weiter. Unterzeichnet war das Statement mit »freundlichen Grüßen aus dem alten Europa« und dem Namen von Alphaville-Sänger Gold.

Die Synthie-Popband gründete sich Anfang der 1980er Jahre in Münster. Neben Forever Young ist sie unter anderem für das Lied Big in Japan bekannt. Von der Gründungsbesetzung ist inzwischen nur noch Marian Gold dabei.

Zahlreiche namhafte Künstler haben Trump bereits untersagt, ihre Songs zu nutzen, insbesondere bei Wahlkampfauftritten. Dazu zählen beispielsweise Adele, die Rolling Stones, Neil Young, Elton John, Bruce Springsteen sowie die Erben von Sinéad O'Connor.

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