Viel diplomatischer konnte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) seine Kritik kaum formulieren – und traf in Jerusalem offenbar dennoch einen empfindlichen Nerv. Das ist nach dem jüngsten Telefonat des Kanzlers mit Premierminister Benjamin Netanjahu am Montag deutlich geworden.
Deutschland und Israel„Herr Bundeskanzler, die Zeiten, in denen Deutsche Juden vorschrieben, wo sie leben durften und wo nicht, sind vorbei“
15. April 2026, 14:30 Uhr Lesezeit: 3 Min.

Schon auf leise Kritik von Friedrich Merz an Israels Siedlungspolitik holt ein rechtsextremer Minister die Nazi-Keule heraus. Ein mäßigender Einfluss durch Diplomatie sieht anders aus.
Von Sina-Maria Schweikle, Berlin











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