Bruce Springsteen legt sich erneut mit Donald Trump an

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Bruce Springsteen im Oktober 2025

Bruce Springsteen im Oktober 2025

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Rodin Eckenroth / AFI / Getty Images

Bruce Springsteen hat aus seiner Abneigung gegenüber Donald Trump und dessen Regierung nie ein Geheimnis gemacht. Bei einem Überraschungsauftritt auf einem Konzert in New Jersey hat sich »The Boss« nun erneut mit deutlichen Worten gegen die Politik des US-Präsidenten gemeldet. Er forderte unter anderem, dass die Abschiebebehörde ICE aus Minneapolis verschwinden solle.

»Ich habe diesen Song als Ode an die amerikanischen Möglichkeiten geschrieben«, sagte Springsteen, bevor er »The Promised Land« spielte. Die USA und deren Ideale und Werte, für die das Land stand, würden geprüft wie nie zuvor in der modernen Geschichte, sagte Springsteen während »Light of Day 2026«, einer Benefizkonzert-Reihe zur Unterstützung der Parkinson-Forschung.

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Springsteen adressierte seine Fans direkt: »Wenn Sie an die Macht des Gesetzes glauben und daran, dass niemand über ihm steht, wenn Sie sich gegen schwer bewaffnete, maskierte Bundesbeamte stellen, die in eine amerikanische Stadt einmarschieren und Gestapo-Methoden gegen unsere Mitbürger anwenden, wenn Sie glauben, dass Sie nicht ermordet werden sollten, weil Sie Ihr amerikanisches Recht auf Protest ausüben, dann senden Sie diesem Präsidenten eine Botschaft, wie es der Bürgermeister der Stadt gesagt hat: ICE soll sich verdammt noch mal aus Minneapolis verpissen.«

Das Lied »The Promised Land« widmete er dann der von einem Uniformierten der Einwanderungsbehörde erschossenen dreifachen Mutter Renee Good.

Springsteen hat Trump in der Vergangenheit immer wieder kritisiert. Trump hat auf die Worte des Musikers auch schon mehrfach reagiert. Er bezeichnete den Künstler unter anderem als »verwelkte Schrumpfpflaume eines Rockers« und drohte, eine Untersuchung gegen den Musiker einzuleiten, weil der im letzten US-Wahlkampf öffentlich die Demokratin Kamala Harris unterstützt habe. Springsteen ließ sich nicht einschüchtern, sondern brachte seine Anti-Trump-Passagen mit den zugehörigen Songs sogar als EP heraus – und wiederholt seine Botschaften nun trotzig bei vielen Konzerten.

Renee Good trifft auf einen Uniformierten der Abschiebepolizei ICE, Jonathan R. Er tötet die Mutter von drei Kindern mit drei Schüssen. Im Amerika von Donald Trump entstehen zwei Versionen eines furchtbaren Vormittags in Minneapolis. Hier lesen Sie mehr. 

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