Friedrich Merz, Bundeskanzler:
»Wenn wir den Wohlstand erhalten wollen, den wir heute haben, dann wird das mit Work Life Balance und Viertagewoche nicht gehen. Dann geht das nicht so!«
Bundeskanzler Friedrich Merz im Wahlkampfmodus: Ins Visier nimmt er die Leistungsbereitschaft der Deutschen. Denn die sei zu gering. Der Kanzler wollte zwar nicht allen Arbeitnehmern der Republik sagen, dass sie faul sind…
Friedrich Merz, Bundeskanzler:
»… Aber in der Summe arbeiten wir in Deutschland 200 Stunden weniger als unsere Nachbarn in der Schweiz. Sind die eigentlich genetisch so viel anders als wir?«
Spoiler: Nein. Aber die Arbeitszeitgesetze dort sind anders.
Dann hatte Merz sogar Gelegenheit mit dem arbeitenden Volk in Kontakt zu treten.
Denn er erhielt vom Bäckerinnungsverband West den »Großen Stutenkerl« überreicht – hier links im Bild. Seine Dankesrede nutzte Merz, um erneut ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Arbeit und Privatleben als Übel auszumachen. Mit einem etwas gewagten Vergleich:
Friedrich Merz, Bundeskanzler:
»Unsere Eltern haben sich auch nicht beklagt, als sie vor dem Neuaufbau der Bundesrepublik Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg standen, sie haben angepackt. (…) Haben die damals verzweifelt? Sind die damals resigniert? Haben die über Work-Life-Balance gesprochen und über Viertagewoche?«
Spoiler: Wahrscheinlich wurde vor 80 Jahren noch nicht darüber gesprochen, aber da durften Frauen zum Beispiel auch noch nicht ohne Erlaubnis des Ehemannes arbeiten.

vor 2 Tage
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