Der nach eigenen Angaben weltweit einzige jüdische Karnevalsverein „Kölsche Kippa Köpp“ in Köln teilt mit, er sei antisemitisch angefeindet worden: Er habe eine anonyme E-Mail erhalten, sagte Vereinspräsident Aaron Knappstein. Demnach wollte der Absender dem Präsidenten verbieten, das diesjährige Sessionsmotto „Mer dun et för Kölle“ („Wir tun es für Köln“) zu benutzen. Köln sei nicht seine Heimat. „Menschen wie du, müssten sagen, ,Mer dun et för Israel‘“, habe in der Nachricht gestanden. Er solle das sagen, wenn er nach Israel verschwinde. „Ich habe keine Ahnung, von wem das kommt“, sagte Knappstein. „Wir hatten bisher keine großen antisemitischen Anfeindungen, weder wir als Verein noch ich als Person.“ Der Präsident betonte: „Es ist das bisher Heftigste, was uns passiert ist.“ Knappstein bestätigte einen Bericht des Kölner Express, wonach er am Sonntag auf der traditionellen Karnevalssitzung „Falafel & Kölsch“ in Köln die bedrohliche E-Mail öffentlich machte.










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