Anleihe Kion: Womöglich bald wieder Investmentklasse

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Auf dem Papier hatte Kion 2025 kein gutes Jahr: Mit 1,7 Milliarden Euro Gewinn vor Zinsen, Steuern und Wertveränderungen (Ebitda) hat der Staplerhersteller operativ ein Fünftel weniger verdient als im Jahr zuvor. Ein schlechtes Ergebnis ist das dennoch nicht: Zum einen gab es Einmalbelastungen durch ein Kostensenkungsprogramm, zum anderen deutet sich eine Belebung des Geschäfts an. Die Nachfrage nach Staplern wird robuster, die Automatisierungssparte ist auf Wachstumskurs. Insgesamt ist der Auftragseingang um 13 Prozent auf 11,7 Milliarden Euro gestiegen. Nach dem Übergangsjahr 2025 dürfte der Umsatz 2026 wieder zulegen, auf knapp zwölf Milliarden Euro. Operativ könnten dank höherer Marge dann an die zwei Milliarden Euro Ebitda bleiben. Bei Nettoschulden, die sich seit 2023 von 1,2 Milliarden auf 584 Millionen Euro verringert haben, wären das solide Finanzrelationen.

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